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Standard für den kleinen Geldbeutel - White Weenie
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von Berthold "Fieldy" Klingbeil
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4,92 Punkte
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41 Kommentare
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Hallo und herzlich willkommen wieder einmal und heute nochmals in der illustren Welt der Budget Decks. Nachdem der letztwöchige Artikel auf ein eher negatives Echo gestoßen ist, soll's heute wieder ein wenig umfangreicherer und vor allem detaillierter werden. Natürlich bleiben wir aber trotz all dem unserem bisherigen Budget Ideal treu und richten uns auch weiterhin an die Spielergemeinde mit eher begrenztem Kartenpool. Doch wohin führt und unsere Reise heute? Nachdem wir in Anbetracht einer günstigen Manabasis weiterhin einfarbige Decks bauen wollen, bleiben uns noch drei Farben übrig und heute wollen wir einmal einen weißen altbekannten Vertreter unter die Lupe nehmen.
Das White Weenie kann sich getrost zu den Veteranen in der Deck Geschichte zählen, war es doch von Anfang an ein fester Bestandteil vieler Deckbauüberlegungen und tauchte in verschiedensten Formen in beinahe jedem Format auf. Werfen wir also zunächst einen wehmütigen Blick zurück in goldene Zeiten, in denen die weißen Horden bereits fleißig mitmischen durften. Dem aufmerksamen Leser dieser Liste wir sicher auch noch eine interessante Kuriosität darin auffallen, also: Augen aufgesperrt.
Tja, mit diesem Deck konnte sich Tom Chanpheng 1996 die Weltmeisterschaft sichern und das, obwohl ihm seinerzeit ein auch heute noch oft anzutreffender Schnitzer unterlaufen ist.
Na? Den Fehler schon gefunden? Richtig. Es findet sich je ein Sleight of Mind im Maindeck und Sideboard (Anm. d. Red.: Gut, das mit dem Sideboard sieht man natürlich nicht ohne Sideboard), aber keine einzige blaue Manaquelle im ganzen Deck. Also gewann Chanpheng trotz des bemerkenswerten Handicaps, je eine tote Karte in Deck und Board zu haben. Aber wie kam es zu diesem doch recht, naja, sagen wir mal ungewöhnlichen Deckbauplan? Natürlich steckt der Fehlerteufel hinter der Sache und Chanpheng hatte auf seiner Deckliste schlicht und einfach die Adarkar Wastes vergessen. Tja, dumm gelaufen und so musste er die leeren Slots mit Plains auffüllen und die Sleights stellten in jedem ersten Spiel eines Matches eine tote Karte dar. Geklappt hat es mit dem Titel dann ja doch noch und wenn ich mich recht erinnere, brachte dieser Chanpheng auch noch eine wahrlich einzigartige, eigens für ihn gedruckte Karte ein. Diese dürfte ob ihrer schon ziemlich geringen Auflage (Genau ein(!) Exemplar weltweit!) ja auch noch den einen oder anderen Euro wert sein.
Aber genug der Schwärmereinen von der guten, alten Zeit und flugs einen Blick auf das eigentliche Deck geworfen. Was haben wir vor uns und wo liegen die Besonderheiten genau diese Decktyps?
1. Die vielen, kostengünstigen Kreaturen fallen schnell ins Auge. Die meisten besitzen zudem mehr oder minder nützliche Fähigkeiten, wie First Strike, Schutz vor einer Farbe oder lassen sich mittels Mana noch aufpumpen. Die beiden Serra Angel lassen wir bei dieser Betrachtung einmal außen vor, die liegen weit außerhalb der Manakurve und würden heutzutage sicher keinen Weg mehr ins Deck finden. Aber anno 96 wurden sie halt noch als unglaublich underpriced angesehen und waren in zahlreichen Turnierdecks vertreten.
2. Aber nicht nur die eigene Offensive wird bedient, auch des Gegners Leben soll so beschwerlich wie nur irgend möglich gemacht werden. Solche Brecher wie Balance oder Armageddon stehen aber heute leider (oder zum Glück - wie man's nimmt) nicht mehr zur Verfügung.
3. Das Deck soll möglichst unempfindlich gegen feindliches Removal gemacht werden und zu diesem Zwecke werden gleich mehrere Register gezogen. Zum einen können viele Kreaturen durch Schutz vor Schwarz eine der Hauptremovalfarben umgehen, während Land Tax, Lodestone Bauble und Reinforcements die Wirkung gegnerischer globaler Zerstörung wie Wrath of God, Armageddon und Balance abschwächen. Auch die Länder tragen ihren Teil dazu bei, nach einem Wrath nicht gleich zusammenschieben zu müssen. Mit Kjeldoran Outpost und Mishra's Factory stehen auch nach einem Zorn noch fähige Streiter zur Verfügung.
4. Zu guter letzt räumen Reprisal und Swords to Plowshares den Weg für unsere Kreaturen frei und Disenchant und Strip Mine sorgen für lange Gesichter bei Gegnern, die auf Länder, Artefakte oder Verzauberungen angewiesen sind.
Da sieht auf dem Papier erst einmal ganz solide aus und der damalige Titelgewinn lässt auch auf eine mehr als solide Turnierperformance schließen. Aber wie ging es weiter mit dem Deck? Schließlich tauchte es in der Geschichte des Turniermagic mit steter Regelmäßigkeit immer wieder auf.
Dass White Weenie auch 1998 noch etwas taugte, bewies Matt Linde mit seinem Sieg auf den US Nationals. Seine, wenn ich mich recht entsinne von Kyle Rose entworfenen Liste (nur damit keine Missverständnisse bei den Urheberrechten aufkommen…), kommt wesentlich gestraffter daher, als die erste und kommt durch den Verzicht auf unpassende, teure Karten wie Serra Angel mit nur 17 Ländern und 4 Tithe aus. Aber seht selbst:
Also, was sehen wir diesmal vor uns? Erst einmal ein extrem aggressives Deck, dass offenbar für die meisten Control und Combo Decks der damaligen Zeit zu schnell war, also den Gegner niederringen konnte, bevor dieser seinen Gewinnplan umsetzen konnte. Zudem treten hier die typischen Merkmale des White Weenie noch deutlicher hervor:
1. Die Kreaturen sind äußerst effizient, das heißt, sie besitzen im Vergleich zu ihren Kosten überdurchschnittlich gute Power/Toughness Werte oder haben zudem nützliche Fähigkeiten. Schutz vor rot und schwarz sind auch hier bei vielen Kreaturen zu finden und sowohl First Strike als auch die Fähigkeit der en-Kor, Schaden auf andere Kreaturen umzuleiten, verlängern die Lebensdauer unserer Critter. Die Soul Warden würden wir heute wohl nicht mehr spielen, aber in einem Umfeld, in dem extrem viel und vor allem schneller Schaden in den Decks lauerte, konnte sie im Aggro Marchup schon mal das Zünglein an der Wage sein.
2. Die globale Vernichtung übernimmt hier Cataclysm, der den Gegner meist hilflos zurücklässt, während wir selbst mit einer Kreatur (hoffentlich mit einer Empyrial Amor drauf) noch recht gut agieren können.
3. Gegen Removal ist das Deck ordentlich gerüstet, zumal neben Kreaturen, die ohnehin vor einer Farbe geschützt sind auch die en-Kor dagegen gewappnet sind, in dem sie Schaden einfach auf beispielsweise einen Paladin leiten. Nur ein Wrath of God macht dem Treiben schnell ein Ende, doch sind unsere Critter billig genug, um schnell nachlegen zu können und vielleicht haben wir mit dem Cataclysm den Wrath ohnehin lange genug hinausgezögert.
4. Auf gezieltes Creature Removal verzichtet dieses Deck gänzlich, dafür werden lieber die eigenen Schergen mit einer Empyrial Amor verstärkt. Um Artefakte und Verzauberungen kümmern sich Disenchant und Aura of Silence.
So weit, so gut, aber funktioniert das alles heute auch noch? Na wollen wir's hoffen, sonst ist ja unser kompletter Deckansatz für die Katz. Aber eigentlich sollte diese altbewährte Strategie auch heute noch etwas hergeben, genug kleine, weiße Tierchen gibt es ja.
Beginnen wir also auch heute mit einer Liste, die völlig auf Rares und Uncommons verzichtet, also innerhalb kurzer Zeit und vor allem für kleines Geld zu beschaffen sein sollte.
Hier sei noch ein kleiner Tipp an alle vollkommenen Neueinsteiger eingeschoben. Falls Euer Kartenpool noch so ziemlich alle Wünsche offen lässt, fragt einfach einen erfahrenen Spieler vor Ort nach den Commons. Meist haben diese Spieler durch unzählige Drafts massenhaft überzählige Versionen der Karten und oft geben sie diese im Tausch gegen ein bis zwei Rares oder gar völlig umsonst her. So sollte ein gewisser Grundstock schnell zu schaffen sein und hoffentlich sieht er dann ungefähr wie folgt aus:
Soweit also die Liste, aber haben wir auch alle unsere Bedingungen für ein White Weenie erfüllt? Sehen wir einmal nach.
1. Günstige Kreaturen haben wir. Nützliche Fähigkeiten bringen auch einige mit und wir sollten mit den beiden Supendern in der Lage sein, unser Mana jede Runde vollkommen auszunutzen. Wichtig sind vor allem die Critter mit Evasion Fähigkeiten, in unserem Falle Flying, damit wir auch noch genug Schaden durchdrücken können, falls uns zum Beispiel eine schnelle Wall of Roots oder Ähnliches entgegensteht.
2. Den Gegner zu behindern ist leider nicht mehr so leicht, wie noch vor einigen Jahren und so müssen heute leider gezielte Removal reichen. Schade…
3. Im Angesicht gegnerischen Removals sieht es dagegen schon ein wenig besser aus, wenn auch noch nicht perfekt. Aber der Shade kann dank seiner Pump Fähigkeit einigen Schaden aushalten, der Veteran Armorer leistet ebenso seinen Beitrag und der Whitemane Lion kann unseren wichtigsten Streiter auch schon mal vor einem Wrath of God retten. Der eigentliche Clou ist aber das Fortify, welches nicht nur ein Pyroclasm verpuffen lässt, sondern auch in der Offensive seine Verwendung findet. Eine Karte nach unserem Geschmack also, die nie auf der Hand verrottet, sondern immer ihren Zweck erfüllt.
4. Eigenes Removal haben wir ebenfalls, auch wenn unseres weit hinter Swords to Plowshares zurückbleibt, aber es sind halt andere Zeiten. Zumindest räumt Sunlance für nur ein Mana viel gegnerisches Viehzeug aus dem Weg und Temporal Isolation kann im Notfall auch mal einen Bogardan Hellkite abschalten. Um die Verzauberungen kümmern sich das Einhorn und der Kestrel.
So gerüstet sollte also den ersten Turniererfahrungen nichts mehr im Wege stehen.
Aber eine durchschnittliche Uncommon kostet schließlich auch noch nicht die Welt und so peppen wir unser Deck noch mal mit einigen Silberlingen auf. So können wir einige Notlösungen durch fähigere Turnierkarten ersetzen und uns nebenbei auch noch ein schickes Sideboard spendieren.Und in etwa so könnten diese Auswechslungen das Gesicht unseres Decks verändern:
Diese Liste sollte bereits zu einigen Erfolgen fähig sein, kann sie doch auf zahlreiche aktuelle Turnierkarten zugreifen. So können Wackelkandidaten wie Knight of Sursi oder Veteran Armorer durch wesentlich schlagkräftigere Gesellen wie das Calciderm ersetzt werden. Auch verfügen nun fast all unsere Kreaturen über Flügel und der Griffin Guide hilft auch den restlichen noch in die Lüfte. Zudem haben wir auch endlich Kreaturen mit Schutz vor Schwarz und Rot im Deck und schwächen somit die Effektivität gegnerischen Removals ab. Dabei hilft auch der Griffin Guide kräftig mit, sorgt er doch dafür, dass wie selbst nach einem Wrath oder einer Damnation nicht völlig ohne wackere Kempen dastehen. Ziemlich schwer beizukommen ist auch dem Knight of the holy Nimbus und auch der Celestrial Crusader stärkt seinen Kameraden den Rücken.
Aber als sei das alles noch nicht genug, bieten uns einige der Neuankömmlinge zusätzlich zu ihrer reinen Power noch weitere wertvolle Dienste. Der Stonecloaker zum Beispiel löst den schwächeren Whitemane Lion ab und entfernt nebenbei noch Saffi's, Bridges oder Ähnliches aus gegnerischen Gräbern. Jötun Grunt tut dasselbe und haut dabei auch noch ziemlich kräftig zu. Der Aven Mindcensor nervt Spieler, die allzu eifrig in ihrer Bibliothek wühlen und kann wie auch der Stonecloaker natürlich fliegen.
Wir haben also einige wertvolle Karten hinzugewonnen und können vor allem viel flexibler auf gegnerische Bedrohungen reagieren. Doch in erster Linie wollen wir natürlich viel lieber selbst agieren und so verfolgen wir den ursprünglichen aggressiven Plan weiter. Dass sich unsere Manakurve bei all den Tauschaktionen ein wenig nach oben verschoben hat, wird durch den enormen Qualitätsgewinn wieder wettgemacht. Allerdings sind wir somit gezwungen, auch ein paar Länder mehr zu spielen, um auch stets genügend Mana für unsere nun etwas kostspieligere Armee zu haben.
Nun haben wir also ein recht turniertaugliches Deck zusammen und die Regionals haben gezeigt, dass dieser Decktyp durchaus noch etwas taugt. Allerdings wird sich mit der Zehnten Edition das Meta sicher nochmals ein wenig verschieben und jeder, der es mit den weißen Horden versuchen will, sollte tunlichst die Daumen drücken, dass es in Zukunft kein extremes Aufkommen an Sulfur Elementals gibt, sonst könnte es mit White Weenie schnell wieder aus sein.
Aber noch ist es nicht so weit und wer nach Lektüre dieses Artikels nun Lust hat, sich sein ganz persönliches White Weenie zusammenzuschustern, kann ja mit etwas Vorausblick auf dieses Ziel hinarbeiten.
Natürlich ist das auch noch nicht der Weißheit letzter Schluss, aber immerhin schon mal eine ordentliche Ausgangsposition. Potentielle Kandidaten für das Deck gibt es zuhauf und im Hinblick auf die Nationals wird sich sicher noch so einiges tun im T2-Metagame, also wird auch das White Weenie sich auf neue Gegebenheiten einstellen müssen.
Doch wer heute schon weiß, was die Zukunft bringt (oder dies zumindest glaubt…), der darf sein Wissen natürlich gerne in den Comments mit uns teilen. Aber auch Kritik und Anregungen sind wie immer willkommen und wer noch spezielle Wünsche für den nächsten Artikel hat, kann diese auch gleich noch loswerden.
Ihr merkt schon langsam, der Artikel nähert sich dem Ende und ich will Euch auch gar nicht mehr von Eurer kostbaren Zeit rauben. So wünsche ich Euch bis zum nächsten Mal wie immer viel Spaß, Glück und immer die richtige Karte auf der Library.
Bis dann…
Euer Fieldy.
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| 41 Kommentare | |   |
| #1 | Thomas Jungmann — Die Listen werden wieder mal zum Ende hin | 06.07.2007 - 10:39 |
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schlechter! Was soll denn das hunted Lammasu in einem teuren WW?
Deine letzte Liste hat eine unglaublich hohe Manakurve!
Die Knight of SUrsi sind doch nicht schlecht, man legt sie quasi als 1-drop, das macht sie besser als das lammasu.
Die Crusader sind unnötig und teuer, dann lieber Stonecloaker, oder auch Soltari Priest, wenn man nicht mit SUlfurelementar rechnen muss...
Wie meistens: Artikel gut geschrieben, leider Decklisten dabei... |
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| #2 | Berthold Klingbeil — Listen... | 06.07.2007 - 11:05 |
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Da muss ich wohl diesmal gleich zu Anfang etwas sagen, damit sich nicht alle von einem negativen Kommentar verleiten lassen, in die gleiche Kerbe zu hauen. Das Deck hat einen NQ gewonnen und die Kurve ist etwas hoch, das stimmt. Aber der Erfolg gibt ihm halt Recht. |
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| #3 | Huy Dinh — Erfolg => Recht? | 06.07.2007 - 11:32 |
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Dann muesste ein Spieler mit einem hohen Rating ja mehr Recht haben als jemand, der verglichen mit diesem Spieler ein niedrigeres Rating hat, denn der mit dem hohen Rating hat ja offensichtlich mehr Erfolg gehabt.
Ausserdem sieht die letzte Liste tatsaechlich sehr merkwuerdig aus -- daran aendert die Tatsache, dass ein Spieler mit ihr ein NQ gewonnen hat, nichts. Nacht 'petit blanc' sieht die Liste eben nicht aus: Sie will nicht notwendigerweise das fruehe Spiel dominieren (dafuer ist die Kurve zu steil und der Shade of Trokair macht erst ab Runde 4 Druck, falls ueberhaupt), sondern das mittlere Spiel mit Hilfe ihrer dort wahrscheinlich dominanteren Kreaturen (vor allem Calciderm und Hunted Lammasu). |
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| #4 | Marcus Malden — Gute Zeiten, schlechte Listen | 06.07.2007 - 12:08 |
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Eins: die Liste erscheint schlecht. Zwei: der hat damit was gerissen.
Das zweite bedeutet aber nicht, dass die erste Aussage falsch sein muss. Es erinnert mich etwas an Richard Feldmans (Premium) Artikel von gestern (http://www.starcitygames.com/php/news/article/14418.html), in dem er die Behauptung aufstellt, das GW Goyf eine suboptimale Wahl für Block-Constructed ist. Die Analyse läuft letztlich auch auf eine schlechte Liste heraus, aber GW hat nun mal was gewonnen.
Ob man nun eine gute Liste spielt, die dann zufällig verliert oder eine schlechte Liste, die zufällig gewinnt ist dann am Ende eine Geschmacksfrage...
Zum Artikel: viel viel besser als der Artikel über Sligh. So darf es weitergehen.
Hier noch ein Link zum 1996 World Champion (übrigens nicht auf der Reserved List, let's vote him for eleventh...):
http://www.wizards.com/default.asp?x=mtgcom/arcana/91 |
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| #5 | Andreas Pischner — Kritisiert, was sonst | 06.07.2007 - 12:09 |
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Auch wenn es diese Woche keine Booster für Kommentare gibt, kann ich das hier wieder nicht unkommentiert lassen!
Ich glaube, ich bin unterdessen allgemein anerkannt als Verfasser von sachlich fundierten Magic-Artikeln. Ich bin vielleicht der einzige deutsche Magic-Spieler, dem sehr gute Magic-Kenntnisse zugestanden werden, obwohl er schon seit Jahren keine Pro Tour mehr besucht hat. Selbst extrem erfolgsgläubige Leser wie den Frisör habe ich unterdessen überzeugt.
Und trotzdem schreibe ich KEINE Vinatge-Metagame.Analysen, KEINE Abhandlung über die Dynamik von Multiplayer-Spielrunden und KEINE Tipps und Tricks zum erfolgreichen Tauschen in Magic-Foren.
Weil ich weiß, dass ich davon nichts verstehe. So einfach ist das.50% der Kunst, einen guten Artikel zu verfassen, besteht darin, über etwas zu schreiben, womit man sich auskennt.
Leider demonstriert Berthold hier wieder einmal, dass er diesen Grundsatz nicht beherzigt! Damit tut er weder sich, noch seiner Redaktion, noch seinen Lesern einen Gefallen!
Dann gehe ich mal ins Einzelne:
Zunächst einmal Chanphengs Deckliste: Wenn Du schon die Card Choices erläuterst, dann liegt es doch WIRKLICH nahe, ganz besonders auf den ominösen Sleight einzugehen! Berthold, WEISST Du überhaupt, dass er hauptsächlich als Drohung gegen das allgegenwärtige "Gloom" gedacht war? Möglicherweise nicht, denn Du verlierst auch kein Wort darüber, WIESO dieses Deck so erfolgreich war. Im Gegensatz zu dem Sligh-Deck von letzter Woche, das Du als unausgereift kritisiert hast, IST Chanphengs Liste nämlich tatsächlich unausgereift! Es hat schon seinen Grund, dass man von dem Mann vorher und nachher nie wieder etwas gehört hat.
Das Metagame jener WM war Necro, Necro, mehr Necro und vor allem Necro. Dieses WW war ein reines Metagame-Deck, das 12 Schutz-vor-Schwarz-Ritter spielte und 4 Disenchant gegen Nevinyrral's Disk im Hauptdeck fuhr. Auf viel mehr ist sein Sieg nicht wirklich zurückzuführen, außer vielleicht auf "geschicktes" Ziehen, wie die ganzen One-Ofs, die auch noch in Kombination zusammen gezogen werden müssen, beweisen - hey, ist Dir eigentlich bewusst, wozu der Zuran Orb im Deck ist? Vermutlich nicht, sonst hättest Du das Vorhandensein dieser völlig aggro-untypischen Karte ja erklärt: Er ist eine Kombo mit Land Tax und Balance. NICHTS WEITER. (Und Balance ist in diesem Deck auch NUR eine Kombo mit dem Orb und ansonsten völlig sinnlos.) Die Bauble ist übrigens hauptsächlich dazu da, die EIGENE Landzerstörung abzuschwächen - Gott, hast Du Dich denn ÜBERHAUPT mit dem damaligen Metagame befasst? Strip Mines gehen dem WW doch am Arsch vorbei und alle andere Landzerstörung wurde dagegen doch HNIAUSgeboardet! Ach ja, und die Bauble hat er teilweise sogar auf den Gegner benutzt, wenn er ihm im Mittelspiel überschüssige Plains ge-Stripped hat, um dessen Draws zu verschlechtern - das Gegenstück zu den eigenen Reinforcements.
Immerhin hast Du die Serra Angel ja als nicht ins Deck gehörig erkannt, Glückwunsch! Aber wie Du kein Wort über die ganzen One-Ofs verlieren kannst, wenn Du doch wissen müsstest - na gut, SOLLTEST - dass ein wesentliches Merkmal von Beatdown-Decks Konstanz ist, das wäre unbegreiflich, wenn man Dir Ahnung vom Deckbauen zugestehen würde.
Dann das nächste Deck:. Ich weiß nicht, ob auch diese Variante von Kyle Rose entworfen wurde. Das berühmte Rose-WW war jedenfalls jenes, welches Waylay nach den 6th-Edition-Regeländerungen (aber vor dem Errata obv.) abusede - ein anderes Deck.
Jedenfalls haben wir diesmal... WIEDER ein Metagame-Deck vor uns! Diesmal gegen das allgegenwärtige Sligh jener Epoche. DESWEGEN die 4 Soul Warden. Deswegen die ganzen En-Kors im Verein mit den rotgeschützten Kreaturen.
Wenn Du zwei Decks als Beispiele präsentierst, die beide auf ein ganz spezielles Metagame eingestellt sind, dann ist es eine totale Katastrophe, danach Budget-Decks vorzustellen, OHNE ihren Platz im Metagame zu analysieren! Immerhin kommt ja irgendwann nach ganz viel Text zumindest mal ein Hinweis in einem Nebensatz auf das Sulfur Elemental. Das Wort "Dragonstorm" hingegen kommt im Text nicht vor (und nein, Mindcensor taugt nix dagegen!)
Stattdessen kriegen wir WIEDER EINMAL eine Deckliste mit zu wenigen Ländern vorgesetzt. Shade of Trokair ist definitiv KEIN besserer One-Drop als Knight of Sursi mit nur 20 Ländern. Fortify ergibt nur Sinn, wenn man in den ersten Runden rasch seine Hand leert und dann ebenso rasch den Fortify hinterherschiebt. Wenn man auf 2 Ländern in Runde drei setehen bleibt, geht das nicht!
Und Whitemane Lion ist in diesem Deck völliger Blödsinn! Welche Kreatur lohnt es sich hochzunehmen? Kartenvorteil ist in Aggro Banane, TEMPOvorteil ist entscheidend, und da sind Kreaturen, die man effektiv zwei Mal ausspielen muss, nicht hilfreich.
Immerhin sind Veteran Armorer im Deck, damit man nicht sofort mit den ganzen Toughness-1-Kreaturen gegen Sulfur Elemental zusammenschiebt. Sondern nur gegen Elemental plus Burn auf den Armorer. Wie unrealistisch, dass rote Decks so etwas tun...
Ach ja, 4 Javelineers vs. 3 Hawk demonstriert auch sehr schön, dass da wieder nicht verstanden wurde, worauf es in Aggro ankommt!
Dann das nächste Deck: Du erhöhst den Land Count, bravo! Leider auch die Manakurve. Irgendwie sehe ich da nur 3 Griffin Guides! Dafür aber White Shield Crusader statt Leonin Skyhunter. Du weißt schon, dass die auch Uncommon sind? Aber vielleicht gibst Du ja in Weenies Dein Mana lieber zum Pumpen als für das Nachlegen guter Kreaturen aus, wie auch Shade vs. Sursi beweist. Noch ein grundlegendes strategisches Defizit, das sich hier offenbart!
Interessant auch zu sehen, dass Du die 4 Isolation und 4 Sunlance auf die Hälfte reduziert hast... Und zwar auf die Sunlance-Hälfte! Wie sarkastisch kann ich ohne die Zuhilfenahme von Smileys das Wort BRILLIANT tippen? Gewiss willst Du ja damit das Elemental wegmachen, NACHDEM es Deinen Tisch leergefegt hat...
Ach ja, Blade hältst Du auch für stärker als Skyhunter und Nimbus-Knight. Hat ja auch wirklich ein schönes großes Bild, die Karte. Wenn man schon gegen Elemental zusammenschieben will, dann richtig!
Mich würde übrigens auch interessieren, wogegen genau man die Disenchants im aktuellen Metagame boardet. Leider gehen Deine Sideboard-Erläuterungen nicht so weit.
Ach ja, und dass Soltari Priest wirklich mehr Budget sind als z.B. Savannah Lions, das müsste mir Ebay erst einmal bestätigen...
Der Hammer ist dann wieder das letzzte Deck! Hat das wieder irgendwo auf Tahiti Top 8 auf einem FNM gemacht, was ich wissen müsste, bevor ich es zerreiße? (Gerade gesehen - es hat!!! Wieso sucht sich Berthold eigentlich immer zielsicher die missratensten Decklisten aus, um sie als Beispiel zu nehmen?) Jedenfalls bleibt es der Tradition treu, zu wenige Länder zu spielen! 10 (in Worten: ZEHN) 4-Manaslots (darunter die INCREDIBLE LAMMASU), immer noch drei Shades dazu, und mehr Kreaturen, die erst NACH dem Griffin Guide das Feld betreten als DAVOR! Ja, das macht Druck auf den Gegner...
Besonders Cool sind aber die 4 Evangelize im Sideboard! Ich meine, wenn man schon auf Rares aufrüstet, dann doch wenigstens auf möglichst obskure? Die nimmt man dann gegen... äh... gut, WOGEGEN man sie einsideboardet, überfordert mich jetzt, aber ich weiß WOMIT man sie einsideboardet: Mit ein paar Extraländern! Damit man sie auch ausspielen kann!
Noch ein Schmankerl, das man erst bei genauem Hinsehen entdeckt: Mit DER Manakurve kann man die Grunts immer mal wieder direkt in den Friedhof zocken. Aber ich weiß ja, die sind gegen Dredge gedacht - besser als Tormod's Crypt, nicht wahr? Ich meine, wo liegt das Problem darin, seinem Gegner die Zeit zu geben, nächste Runde die Akroma auf den Tisch zu zocken. Oder mit dem Hellkite den Tisch abzuräumen. Man hat ja Temporal Isolation dagegen. Ach nein, Sunlance...
Sunlance ist bestimmt auch der Bringer gegen Tarmogoyf. Hast Du von dieser Karte schon mal was gehört? Ist ganz gut, habe ich mir sagen lassen.
Also, um das hier zu einem Abschluss zu bringen: "Budget"-Deck ist KEIN Magicslang für "Scheißdeck"!
Und Du, Berthold, verstehst nichts vom Deckbauen und hast keine Ahnung von Magicgeschichte, also bitte, BITTE schreibe auch nicht darüber! Offenbar WEISST Du das nicht, wie Dein Hinweis in den Kommentaren auf den NQ-Erfolg des INCREDIBLE-LAMMASU-DECKS beweist, deswegen sage ich es Dir ausdrücklich. Bitte, glaube es mir einfach! ich sage das nicht, um Dich zu ärgern, sondern weil es einfach wahr ist und mit jedem Deiner Artikel offensichtlicher wird. Ohne Einsicht ist da jedenfalls keine Besserung zu erwarten.
Das hier ist übrigens der letzte Gratisartikel (mal von den drei Boostern zuletzt abgesehen), den ich bei MU in den Kommentarteil setze. (Da werden einige aber froh sein, nicht wahr?) Ab jetzt erwarte ich von der Redaktion eine Qualitätskontrolle! Wen sie dazu nicht willens und imstande ist, nun, dann werde ich missratene Artikel entweder weiterhin ignorieren, oder in extremen Fällen wie diesem hier von meinem Recht Gebrauch machen, einen kurzen, unbegründeten Verriss zu verfassen, so nach dem Motto:
"Was für ein unglaublich beschissener Artikel!"
Das isser nämlich wieder.
Nun, immerhin begann die Abwertung dieses Artikels (von der Ausgans-Zehn aus) diesmal schon vor meinem Kommentar, so dass keiner denken muss, ich sei alleine schuld daran... |
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| #6 | Berthold Klingbeil — Hm... | 06.07.2007 - 12:11 |
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Also ich würde auch einen Spieler mit 2000er Rating nicht als schlechten Spieler bezeichnen. Von dem Standpunkt aus Gesehen, sagt das Rating(meistens) schon zumindest ein wenig über den Erfolg des Spielers aus. Natürlich kann auch ein guter Spieler mal ein schlechtes Rating haben, aber irgendein kompletter Noob schafft es wohl nicht zu einem guten.
Und ein NQ Sieg kommt halt auch nicht von ungefähr, also kann die Liste schon mal nicht total unbrauchbar sein.
Und die Kurve ist ein wenig hoch, das stimmt, doch wenn Du Dir die derzeitigen Decks anschaust, ist dies überall der Fall. Und wenn das Meta eine etwas höhere Kurve zulässt, warum nicht?
Und wie viele Zufälle kann es schon geben?(7 Runden hintereinander zufällig gewonnen? Also bitte...) |
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| #7 | Andreas Pischner — Zahlen | 06.07.2007 - 12:22 |
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Berthold, ich weiß nicht, wie das Metagame beim NQ in Sachsen-Anhalt war. Ich weiß allerdings, dass beim NQ in Berlin vielleicht ein Dutzend Decks angetreten waren, die wirklich durchdacht waren. Ja, SO schlecht war das Feld! (Dass ich mich qualifiziert habe, belegt das auch.) Ich kann mir gut vorstellen, dass das in SA noch weniger waren.
Übrigens habe ich ein höheres Rating als Du; vielleicht gibt mir das ja Recht?
Andererseits gibt es auch 169 Spieler in Deutschland mit einem höheren Constructed-Rating als ich. Mal schauen, wie viele von denen Du dazu kriegst, mir zu widersprechen, dass dieses Deck völlige Grütze ist... |
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| #8 | Huy Dinh — Gute Spieler, schlechte Spieler | 06.07.2007 - 13:20 |
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Auch Leute, die so ziemlich gar keine Ahnung von nichts haben, koennen ein Constructed-Rating von 1800+ erreichen. Dafuer braucht es naemlich nicht einmal mehr Ahnung, sondern nur eine Internetverbindung, um Decklisten nachzubauen und auf eBay Karten zu erwerben.
> Und ein NQ Sieg kommt halt auch nicht von ungefähr, also kann die Liste schon mal nicht total unbrauchbar sein.
Zudem stellt sich mir hier die Frage, was Du hier eigentlich erreichen willst? Moechtest Du Deinen Lesern nicht total unbrauchbare Decklisten vorzeigen? Oder doch lieber gute Decklisten?
Ich habe mir mal gerade den Spass erlaubt und nachgeschaut, wie es sich mit den NQs am Wochenende vor Sachsen-Anhalt (die Decklisten am Samstag direkt davor sind eher irrelevant) und deren Decklisten ausgesehen hat: Die auf dem Planeten zu findenden Decklisten fuer diese NQs geben naemlich eine deutliche Praeferenz Richtung Control an.
Das Metagame nach Sachsen-Anhalt wies hingegen auf ein weitaus hoeheres Tempo hin, was vor allem im Erfolg der Combo- und Aggrodecks widergespiegelt wird. Vor diesem Hintergrund zu argumentieren, das Metagame lasse eine etwas hoehere Kurve zu, ist meiner Meinung dann doch etwas gewagt.
Sollte ich Unsinn verzapfen, dann liegt das uebrigens an meinem miserablen Rating ;) |
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| #9 | Berthold Klingbeil — Rating | 06.07.2007 - 14:38 |
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@Huy:Also ich würde ein Rating von 1800 noch nicht als besonders gut bezeihnen, aber ich denke, Du weißt dennoch ungefähr, worauf ich hinauswollte.
Aber mal abgesehen davon kann man naürlich über jede Liste trefflich streiten und auch bei jeder anderen, die ich hätte online stellen können, hätten sich einige Leute endlos darüber aufgeregt, wie random die denn wäre. Es gibt einfach zu viele Leute, die außer ihrer eigenen Liste alles andere verteufeln und keine andere Meinung gelten lassen. Natürlich gibt es auh immer mal wieder mehrere Card Choices, die sich beinahe gleich gut begründen lassen, aber man hat halt nur 60 Karten zur Verfügung. Nur wenn es die ultimativ perfeke Liste gäbe, würde diesbezüglich Ruhe herrschen.(Aber wahrscheinlich nicht einmal dann. )
Und wie gut Du als Spieler bist, kann ich nicht beurteilen, ich sehe Dich immer nur als Judge, dabei allerdings als kompetenten.
@Andreas: Schade, dass ich in Zukunft auf Deine unsäglich lang(weilig)en Kommentare verzichten muss, aber ich werd´s überleben. Und so berechtigt die Kritik letzte Woche auch war, brauchst Du Dir deswegen heute nicht nur um des reinen Meckerns willen irgendetwas aus den Fingern saugen.
Und ich werde sicher nicht jeden Anfänger komplett überfordern, indem ich jetzt auch noch dem ganzen Black Summer durchkaue.
Und ja, das Deck ist von Rose(frisch Deine Geschichtskenntnisse ruhig ein wenig auf.).
Interessant auch, dass Du Sunlance gegen Sulfur Elemental nicht haben haben willst, sondern Temporal Isolation. Die wirkt bestimmt wahre Wunder dagegen.
Und natürlich hast Du vollkommen Recht: Ein NQ Sieg ist kein Indiz für ein gutes Deck, er ist ein Indiz für ein Crap Deck. Danke für die Lehrstunde.
Und bitte schau´ Dir die NQ Decks an (Die erfolgreichen wohlgemerkt). Die haben fast alle weniger Länder gespielt, als die vorgestellte Version.
Mir mangelnde Deckbaufähigkeiten zu unterstellen und das mit Deinem Wahnsinns Regionals Gruul im Rücken halte ich allerdings für gewagt.
Alle anderen, die es nervt, sich hier durchzuquälen, sorry, aber irgendwann platzt selbst mir der Kragen.
Konstruktive Kritik ist mir stets herzlich wilkommen, aber sinnloses Geflame im Sinne von "Schreißdeck", "Blödsinn" und Konsorten brauche ich wirklich nicht.
Also: Bitte kommentieren und Andreas würde ich zwei Dige empfehlen:
1. Such Dir eine Freundin, dann kannst Deinen Lebensfrust bei ihr abladen. Ich habe dafür keinen Bedarf.
2. Bitte binde allen weiter auf die Nase, was für ein Genie doch eigentlich in Dir schlummert(Dass Du nicht kompetent bist, will ich nicht behaupten, nur Deine offensichtliche Prahlerei geht mir auf die Nerven. So eine Art ungekehrter Eucken.) und schreib´ weiter wehmütige "Aber ich wäre doch mal fast ein echter Pro geworden" Artikel.
Das war´s von meiner Seite und falls Du irgendwann in einem sachlichen Tonfall konstruktiv kritisieren kannst, dann bitte ich Dich hiermit, dies zu tun, denn ich beanspruche auch für mich keinesfalls die totale Unfehlbarkeit. Nur macht der Ton manchmal schon die Musik. |
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| #10 | Andreas Pischner — Nachhilfe für Berthold | 06.07.2007 - 14:53 |
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Sachlich: "Fortify ergibt nur Sinn, wenn man in den ersten Runden rasch seine Hand leert und dann ebenso rasch den Fortify hinterherschiebt. Wenn man auf 2 Ländern in Runde drei setehen bleibt, geht das nicht!"
Unsachlich: "Such Dir eine Freundin, dann kannst Deinen Lebensfrust bei ihr abladen."
Sachlich: "Jedenfalls bleibt es der Tradition treu, zu wenige Länder zu spielen! 10 (in Worten: ZEHN) 4-Manaslots (darunter die INCREDIBLE LAMMASU), immer noch drei Shades dazu, und mehr Kreaturen, die erst NACH dem Griffin Guide das Feld betreten als DAVOR! Ja, das macht Druck auf den Gegner..."
Unsachlich: "Bitte binde allen weiter auf die Nase, was für ein Genie doch eigentlich in Dir schlummert(Dass Du nicht kompetent bist, will ich nicht behaupten, nur Deine offensichtliche Prahlerei geht mir auf die Nerven. So eine Art ungekehrter Eucken.) und schreib´ weiter wehmütige "Aber ich wäre doch mal fast ein echter Pro geworden" Artikel."
Tja, wenn die sachliche Argumentation Dir zu hoch ist ("langweilig" kann sie eigentlich für Dich nicht sein, wenn sie Deinen Artikel analysiert), dann musst Du Dich eben an Rankings festhalten. "Aber das Deck ist doch Erster bei einem NQ geworden!"
Wenn dann aber die Rankings Verräter spielen und nahelegen, dass ich als Dein Diskussionsgegner vielleicht doch mehr Ahnung habe als Du, dann weichst Du eben auf Spekulationen über mein Privatleben aus (von dem Du glücklicherweise NOCH WENIGER Ahnung hast als vom Magic-Deckbau).
Du willst also nicht einsehen, dass Du auf diesem Gebiet nicht kompetent bist? Dann behalte eben Deine Illusionen. Die Aufgabe, nicht weiterhin Desinformation an die Leserschaft zu verbreiten, obliegt letztlich der Redaktion, nicht den Autoren. |
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| #11 | Jan Endres — Der Berthold | 06.07.2007 - 15:18 |
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hat schon recht mit dem umgekehrten Eucken... |
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| #12 | Thomas Jungmann — @Fieldy und A.P.: | 06.07.2007 - 16:13 |
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Der Kommentar vom Pischner war sehr hart, und nicht unbedingt politisch korrekt, aber sachlich schon. Zumindest wenn man, wie er es ist, die Meinung vertreten möchte, Berthold hätte keine Ahnung vom Deckbau (was an sich nicht unsachlich ist!)
Ja, das Deck hat den NQ Sachsen-Anhalt gewonnen. Ich habe in meinem Blog darüber geschrieben, ich war DA!
Aber es ist kein gutes WW. Es ist ein Metagame-Deck, Midrange-Aggro (was auch immer man darunter verstehen mag), dass vor allem deshalb gewonnen hat, weil sein Pilot
a) keine Fehler gemacht hat
b) gut gezogen hat
und c) ausnahmsweise in Sachsen-Anhalt keine Flares unter den Top-Decks vorhanden waren die ganze Zeit, weil die in der ersten Runde zusammen mit den Dralnus alle unentschieden gespielt haben. Wir hatten in den ersten 2 Runden ca. 20 Draws auf unserem NQ. So musste der gute Mann die meiste Zeit gegen Aggro ran, Zoo zum Beispiel. Und da sind seine Kreaturen einfach unendlich überlegen, und er hat gewonnen.
Das hat nichts mit einer guten WW-Liste zu tun.
Ich stimme A.P. nicht zu, wenn er sagt man dürfe keine Decks ausserhalb eines Metagames präsentieren. Man kann sich schon eine "perfekte" Liste ausdenken, die die besten Kreaturen im "Limbus" spielt. Jeder muss dann selbst an die eigene und jetzoge Situation anpassen. Aber in so einer Liste gingen die Castingkosten für ww halt nie über 3, maximal 4 für die Calciderms hinaus. Da wären dann:
Lions
Benahlish Cavalry
Skyhunter
Suntail Hawk
Blade
Knight of Sursi
Priest
Holy Nimbus
Isolation oder auch Pacifismus (immer noch legal, oder?)
Calciderm
Avenger
und viele mehr zu bedenken. Aber nie! das Lammasu.
P.S.: Das Evangelize ist gegen Solar Flare drin gewesen, und da auch richtig gut, genau wie gegen Dralnu. Insofern ok, sollte wohl auch nich mit Buyback gespielt werden. Aber daran sieht man, für wieviele Runden da geplant wurden... Der wollte das erst 7.-8. Runde zocken. Da will ein echtes WW einfach schon lange das SPiel beendet haben! |
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| #13 | Andreas Pischner — Klarstellungen | 06.07.2007 - 16:45 |
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(für Thomas, nicht für den lernresistenten Berthold).
Ich bin absolut der Ansicht, dass man Decks auch außerhalb eines Metagames präsentieren darf! Nur eben NICHT wenn man diese von historischen Decklisten ableitet, die reine Metagamedecks WAREN.
Zur Zeit der ersten Deckliste gab es außer Necro im Format fast nichts - ein wenig Erhnamgeddon (das, wie wir heute wissen, einfach nicht in der gleichen Liga spielte), ein wenig Prison und Turbostasis (Manadenial wurde damals als die Hauptwaffe gegen Necro erkannt), sowie einige Decks, die aus heutiger Sicht höchstens Tier 3 waren.
Im Wesentlichen aber gab es Necro, und das führte dazu, dass Necrodecks immer mehr für das Mirror getuned wurden, mit immer weniger Permanents (Necropotence wurde gerne als Sorcery gespielt), die ja eh nur im Hagel von Disks und Contagions untergingen, und immer mehr Ausrichtung auf Kontroll- und Drain-Necro.
Gegen Drain-Necro aber sind zwölf weiße Ritter nun einmal aber eine harte Ansage, besonders wenn das nötige Quäntchen Glück dazu kommt!
Naja, und zur Zeit des zweiten Decks zerfiel Standard im Wesentlichen in Deadguy Sligh und Anti-Sligh White Weenie.
Die Bezugnahme auf diese historisch sehr speziell einzuordnenden Decks funktioniert also nicht.
Zum anderen sind 22 Länder auch für ein Evangelize ohne Buyback einfach zu wenig. Bis dahin kann Solar Flare schon sieben oder acht Mana haben, und mit Remand / Court Hussar / Castigate / Urza's factory dem Evangelize den Zahn ziehen. (Dieses Deck spielt nämlich fast 50% Manaanteil plus Card Draw!)
Und schließlich: Es gibt kaum ein Thema beim Deckbau, bei welchem anekdotische Spielpraxis im Vergleich zur Theorie dermaßen bedeutungslos ist, wie beim Manaanteil! Wer nicht "geschickt mischt", der zieht auf lange Sicht eben so viele Länder, wie die Stochastik voraussagt. Punktaus!
Deswegen sind 21 oder 22 Länder zu wenige für ein Deck voller 4-Mana-Drops, ganz egal, wie oft sich ein Scrub damit in einem Turnier erfolgreich durchluckt (was, statistisch gesehen, auch immer wieder vorkommen MUSS!) |
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| #14 | Thomas Jungmann — Siehste, | 06.07.2007 - 19:42 |
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und jetzt muss ich Dir wieder recht geben, wollte dem aber auch nie wiedersprechen.
Den Teil mit der Herleitung hatte ich irgendwie unter den Tisch fallen lassen, weil für mich nicht so super relevant ist, wovon ein Deck abgeleitet ist.
Ich seh sie eher als Beispiele, wie sie aussehen können, das warum ist dann erstmal nicht so wichtig, dafür haben wir ja Dich |
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| #15 | Tobi Henke | 06.07.2007 - 20:15 |
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Siegreiches Deck? JA UND? Es gibt eben Decks, die gewinnen und sind trotzdem schlecht. Das sollte doch jedem - zumindest jedem, der anderen etwas über Magic beibringen will - klar sein.
Hier noch einmal: Die Realität ist die unperfekte Wiedergabe mathematischer Zusammenhänge!
So einfach ist das. Bei einer Häufung von Erfolgen kann man einen Zusammenhang zwischen Erfolg und Qualität vermuten. (Aber nicht einmal dann ist dieser Zusammenhang zwingend, denn theoretisch kann eine Häufung von erfolgreichen XYZ ja auch schlicht in Zusammenhang damit stehen, dass unglaublich viel XYZ gespielt wurde.)
Zur Kommentarschlacht: Ich sehe wie Andreas seine Meinung in aller Deutlichkeit ausdrückt. Ich sehe aber auch wie er seine Meinung lang und breit und sachlich und sinnvoll BEGRÜNDET.
Dann sehe ich wie Berthold zurückschlägt. Sein einziges Argument ist, dass das Deck aber doch gewonnen habe, dementsprechend so schlecht doch gar nicht sein könne... Und dann zieht er sich durch persönliche Angriffe selbst ins Lächerliche!
Noch einmal zur Klarstellung: Andreas IST unfreundlich. Punkt. Er begründet aber, argumentiert sachlich und bezieht sich AUSSCHLIESSLICH auf die Defizite dieses Artikels und auf die Defizite von Berthold, die aus seinen Artikeln abzulesen sind.
Berthold hingegen greift Andreas an, OHNE Argumente zu bringen. (Nun, seine Begründung liegt auf der Hand: Er wurde ja schließlich unhöflich, ausführlich, öffentlich und sinnvoll kritisiert.) Außerdem greift Berthold zu irgendwelchen obskuren Strohhalmen, versucht die Diskussion auf ausgedachte Defizite seines Gegenübers zu lenken, die hier, selbst wenn sie der Wahrheit entsprächen (tun sie nichtmals!), nichts zu suchen hätten. "Such Dir eine Freundin, dann kannst Deinen Lebensfrust bei ihr abladen." Wie bitte? Kleinkindniveau??
Auch zu der Sache mit dem "umgekehrten Eucken": Prahlerei sehe ich hier eigentlich nicht, sondern höchstens den Versuch zusätzliche Überzeugungskraft zu gewinnen, die er nur deshalb braucht, weil LOGISCHE ARGUMENTE ja heutzutage längst nicht mehr reichen! Abgesehen davon erwähnt er seine erfolgreiche Qualifikation zur DM in einem GANZ anderen Zusammenhang, den man sich vielleicht noch einmal zu Gemüte führen sollte: Er schreibt nämlich, dass es um die Qualität bei den NQs nicht allzu gut bestellt sein kann, eben WEIL er sich dort qualifiziert hat. Prahlerei? Von wegen!
Ein wirklich gut gemeinter Rat an Berthold: Ich habe mich früher - da gibt es ein ganz prominentes Beispiel - auch ordentlich mit dem Pischner gezofft. Heute tue ich das nicht mehr. Nicht etwa weil da irgendein merkwürdiges System von gegenseitigem Arschkriechen am Werk wäre. (Jeder denkende Mensch kann sich vorstellen, dass ein Andreas Pischner auch durch noch so viel Freundlichkeit nicht dazu zu bewegen wäre, seine Kommentare abzumildern.) Sondern weil ich irgendwann angefangen habe, seine Kommentare als das zu sehen, was sie sind: Konstruktive Kritik, Verbesserungsvorschläge. In aller Deutlichkeit, Härte und Unfreundlichkeit vorgetragen, aber nichtsdestotrotz Verbesserungsvorschläge. Ich wage sogar zu behaupten, dass ich dadurch zu einem besseren Schreiber geworden bin. Und wenn sich mehr Leute die Kritik von Andreas zu Herzen nehmen würden, denke ich, könnten auch sie besser werden.
Bei mir war seine Kritik allerdings zugegebenermaßen doch noch auf einem ganz anderen Level. Das Fazit, das er bei dir zieht, ist ja fast schon, dass du das Schreiben besser ganz aufgeben solltest. Aber vielleicht überraschst du ihn ja. Zum Beispiel, indem du über etwas schreibst, mit dem du dich wirklich gut auskennst...
In der Auseinandersetzung wirst du jedenfalls nicht "gewinnen", indem du ihm Lebensfrust oder Freundinnen-Mangel unterstellst oder seine Kommentare ignorierst...
Der Tag, an dem der Pischner an deinen Artikeln nichts mehr auszusetzen hat, DAS ist der Tag, an dem du ihn "besiegt" hast!
(Und nun zu schreiben, dass es dir keinesfalls darum gehe, Andreas "zu besiegen", klingt zwar toll, ändert aber auch nix daran, dass du die "Kommentarschlacht" nunmal auf das Level eines persönlichen Kampfes verlegt hast. Daher mein Eindruck.) |
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| #16 | Berthold Klingbeil — Sieg? | 06.07.2007 - 20:53 |
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Es geht mir keinesfalls darum, Andreas zu besiegen.(Jedenfalls nicht in irgendwelchen Kommentarschlachten.) Das tue ich am Kartentisch.
Ich selbst war lange Zeit einer seiner Befürworter, man erinnere sich an die unsägliche Deutsch/Englisch Diskussion aufgrund der Bracht Artikel, aber in letzter Zeit wurden seine Kommentare langsam und stetig immer bissiger und bisweilen beleidigend. Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, er versucht obwohl er eigenlich viel sachliches zu sagen hätte, krampfhaft dem über lange Zeit geshaffenen Bild des streitbaren und unbarmherzigen Kommentators zu entsprechen. Dabei verrennt er sich mittlerweile zu oft in eine Ausdrucksweise, die teils an persönliche Beleidigung grenzt. Wenn es also nur noch um die Wahrung der Form und nicht mehr um den Inhalt geht(der sicherlich auch noch irgendwo durchscheint), kann ich seinen Kommentaren nichts mehr abgewinnen.
Ich muss sagen, ich habe sehr selten einen positiven Kommentar von ihm zu Gesicht bekommen, denn sobald ein Artikel ihm keinen Argriffspunkt bietet, sagt er lieber gar nichts.(Dabei schwebt immer wieder Dieter Bohlen vor meinem geistigen Auge. Damit die Leute es nach dem x-ten Mal noch hören wollen, muss halt immer noch ein Spitze mehr eingebaut und die Aggressivität ein wenig erhöht werden.)
Mit den Kommentaren von Thomas kann ich schon eher etwas anfangen, auch wenn sie nicht immer positiv auffallen, aber das muss ein Comment ja auch nicht zwingend.
Und seine derzeitigen Defizite zeigt Andreas doch selbst auf. In seinem Regionals Bericht schreibt er selbst, er hätte gar keine Spielpraxis und keinen Plan vom aktuellen Metagame.
Und dann darf ich doch wohl mit Recht fragen, warum er zu der Entscheidung kommt, dass ich total falsch liegen müsse, wenn ich Sunlance über Temporal Isolation gegen Sulfur Elemental spiele.(Oder etwa nicht?)
Und zum Thema Freundin: Er kommt mir halt einfach nicht ganz ausgelastet vor(Artikel, sein Blog, ellenlange Comments), sodass ich hoffte, eine ausfüllende Beziehung(Freundinnen beanspruchen einfach unendlich viel Zeit) würde seine Auswüchse unter meinen Artikeln etwas eindämmen. Außerdem kann ein bezauberndes Frauenlächeln ihm ja vielleich das Herz erwärmen und die Comments werden ein wenig freundlicher.(Man wird ja wohl noch träumen dürfen... )
Also nicht alles auf die Goldwaage legen... |
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| #17 | Volker Olbrich — lol | 06.07.2007 - 21:29 |
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also erstmal: mich hast du nicht überzeugt Herr Pischner, wenn du mal ganz alte Kommentare dir ansiehst gebe ich dir mathematisch ja meistens Recht, nur deine Art stört(e) mich oft....
ABER: in diesem Fall doch nicht....
IRGENDWANN muss man doch auch mal einsehen das man bestimmte Sachen einfach nicht kann....
Ich zum Beispiel weiss ganz genau das ich Limited Magic NICHT kann.... schreibe ich deshalb Artikel darüber???? NEIN
AP hat mit all seinen Kritikpunkten nun mal recht. Ich finde auch er schreibt recht nüchtern und neutral darüber.
Das dies manchmal nicht gefällt ist offensichtlich. Aber guter Berthold, deine Deckbauskills sind nun mal recht legendär. Ich erinnere noch an deine geile "Deckverbesserung" für ein MonoR EXT: Deck, wo als erstes mal den Slith gecuttet hast....
Über diese WW Decks braucht man WIRKLICH nicht mal diskutieren...
Unterhaltender war der AP Kommentar überigens auch.
Weiterhin über das Gruul von ihm zu lästern.... SUPER SCHLECHT.
Einses der best erklärtesten und durchdachtesten Decks seid ganz langer Zeit!!!!!!!
Zum Thema Rating und so weiter: Ich bin immer ein großer Fan von dem was erfolgreiche Spieler so sagen, und einer der erfolgreichsten deutschen Spieler sagte doch tatsächlich letztens "Pischner glänzt wieder einmal mit exzellentem theoretischen Fachwissen" und dem kann ich mich nur anschließen. Denn das was der AP so an Magictheorie auf dem Kasten hat, ist so das beste in unseren Breitengraden..... und Bertholds theoretisches Wissen ist eher sagen wir mal bescheiden ????!!!!!
Weiterhin ist das RL gedisse super armselig. Ich bin mir sicher das man es den meisten (und bestimmt auch dir) super reinbuttern kann. Schau dir nur mal an wie der Henke auf dem Kopf aussieht ....
Also seht es doch mal an wenn jemand MEHR Ahnung hat. Ich muss dem Henke auch sehr oft recht geben. Das ist nicht doll fürs Ego. Muss aber gemacht werden. (Natürlich schmerzt es Tobias NOCH MEHR wenn ich mal Recht habe...) |
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| #18 | Andreas Pischner — Nachgeschaut | 06.07.2007 - 21:36 |
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Nein, Berthold, wenn Du mal schaust, welche Artikel ich hier bei MU in den letzten Monaten kritisiert habe, dann wirst Du feststellen, dass ich fast immer geschwiegen habe - und das keineswegs immer deswegen, weil sie gut gewesen wären, so dass ich nichts zu schimpfen hatte, sondern in der Regel deswegen, weil sie zwar schlecht waren, aber erwartungsgemäß schlecht! Meine Kritik am Artikelprogramm von MU habe ich bislang hauptsächlich den beiden Redakteuren per Mail privat mitgeteilt.
Deine beiden Artikel sind aber etwas ganz Besonderes! Ich habe sie deswegen herausgepickt und in Grund und Boden verdammt, weil sie nicht einfach nur schlecht sind, sondern UNSÄGLICH SCHLECHT. Ich hatte nie einen wirklich zwingenden Grund für meine selbsterlegte Zurückhaltung, MU-Artikel zu kritisieren (oder zu bewerten, womit ich erst heute begonnen habe), und jetzt habe ich diese Zurückhaltung aufgegeben, weil ich es nicht mehr mit ansehen konnte!
Wieso mich das dermaßen ärgert, sprengt ein wenig dieses Kommentarfeld. Im Verlauf der nächsten Tage wirst Du es, falls Dir danach ist, in aller Ausführlichkeit in meinem Blog Zeromagic nachlesen können.
(Übrigens kritisiere ich auch die MTG-Artikel in der Regel nicht, das ist Dir doch aufgefallen?)
Wenn Du hingegen positive Kommentare von mir suchst - nun, dann wirst Du eben in die Zeit zurückgehen müssen, als MU noch von Tobi betreut wurde, und ich aus Prinzip JEDEN Artikel kritisiert habe! Dort findest Du positive, ausgeglichene und negative Kritiken zuhauf. Du findest sogar den einen oder anderen Verriss, der denen, die ich Dir zugedacht habe, gleichkommt (Dirk Schultz hieß der Schreiberling, oder?) Diese Verrisse sind deswegen in ihrer Totalität vergleichbar, weil auch das Niveau der betreffenden Artikel vergleichbar ist!
Ich kann ja nachvollziehen, dass Du Dich über einen Totalverriss ärgerst. Nun, ICH ärgere mich eben darüber, wenn total misslungene Artikel veröffentlicht werden!
Zum Elemental / Isolation / Sunlance Vergleich: Um zum Verständnis von Ironie befähigt zu sein, muss man zunächst einmal den zu Grunde liegenden Sachverhalt durchschaut haben. Da das bei Dir offensichtlich nicht der Fall ist, hier die ausführliche Erläuterung:
a) Ich weise zuerst darauf hin, dass Sunlance an Stelle von Temporal Isolation eine ganz dumme Idee ist.
b) Ich prangere die sowohl exzessive als auch in diesem Maß unnötige Verwundbarkeit des Decks gegen das Sulfur Elemental an.
c) Ich tue so, als würde die Existenz des Sulfur Elementals der Entscheidung von Sunlance über Isolation eine Berechtigung verleihen, weil Sunlance das Elemental im Gegensatz zur Isolation ja vom Tisch bringt, und ziehe diese Begründung dann ins Lächerliche, indem ich darauf hinweise, dass das tote Elemental seinen Schaden ja bereits angerichtet hat!
Und ja, deswegen LIEGST Du total falsch, wenn Du Sunlance über TI gegen das Elemental spielst, weil diese Karten BEIDE nicht dagegen helfen! Gegen alles mögliche andere hingegen, insbesondere Tarmogoyfs, Stinkweed Imps, Grave-Trolls, Akromas, Hierarchen, Hellkites usw. ist die Isolation halt stärker, was außerhalb von Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen-Anhalt auch bekannt sein dürfte!
Der Hinweis, dass Du FRÜHER einmal auf meiner Seite warst, als ich nicht DICH, sondern jemand anderen kritisiert habe, ist übrigens beinahe schon niedlich...
Bezaubernde Frauenlächeln erwärmen übrigens absolut mein Herz! Bisher hat übrigens auch noch keine Frau einen völlig missratenen Strategie-Artikel auf MU veröffentlicht. Also, Bertholde, versuche es nicht mit Lächeln, sondern mit Einsicht! So lange Du diese Lammasu-Deckliste weiterhin verteidigst, ist für Dich aber leider Hopfen und Malz verloren.
Ach übrigens, Tobi hat da etwas Wichtiges angesprochen: Mit substanzloser Meckerei hätte ich mir bestimmt nicht den Respekt von ihm, Trash oder Klaus Joens erworben... Und ganz bestimmt haben Trash und der Henk0r sich meinen heutigen Respekt vor ihren schreiberischen Qualitäten nicht durch ihre damalige Großmäuligkeit, ihr Rating oder ihre Pro Tour Points erworben!
Über Deine Person weiß ich wenig und habe ich nichts gesagt (und Dich auch keineswegs beleidigt). Man könnte sich übrigens fragen, wer unausgelasteter ist: Derjenige, der seine Zeit für etwas aufwendet, was er gut kann, oder derjenige, der sie mit etwas verbringt, was er NICHT kann! Nichtsdestotrotz ist mein Respekt vor Dir als Menschen (minus ein paar Abzüge für die Verwendung persönlicher Angriffe als Mittel der Untergrabung einer sachlichen Diskussion) noch vorhanden.
Wenn Du jedoch meinen Respekt vor Dir als Artikelschreiber willst, nun, dann musst Du eben gute Artikel schreiben! |
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| #19 | Falko Görres — tl, dr | 07.07.2007 - 12:36 |
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| #20 | Berthold Klingbeil — Vertagt... | 07.07.2007 - 19:55 |
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Wir können uns gerne auf den Nats treffen, dann kannst Du mir gerne ins Gesicht sagen, was Dir so sehr an meinen Artikeln missfällt. Von Angesicht zu Angesicht ist´s doch irgendwie persönlicher. Bis dahin würde ich aber gerne zwei Antworten von Dir bekommen.
1.
Du kritisierst mich aufgrund meiner angeblich unsachlichen Argumentation. Warum sind denn Deinerseits Schlagworte wie "Scheißdeck" oder "Was für ein unglaublich beschissener Artikel" so dermaßen sachlich?
2.
Du meinst, das NQ Deck(Von Andre Schramm im übrigen.) hätte ob seiner zu wenigen Länder eigentlich nicht funktionieren dürfen.("Wer nicht "geschickt mischt", der zieht auf lange Sicht eben so viele Länder, wie die Stochastik voraussagt. Punktaus!")
Es hatte dennoch Erfolg, also wurde wohl "Geschickt gemischt"(Was das heißen soll, kann sich wohl jeder denken.) Gegen das WM Deck(und seinen Piloten) erhebst Du ähnliche Vorwürfe.
Aber es kann natürlich sein, dass ich auch hier vollkommen danebenliege, schließlich habe ich ja absolut keine Ahnung. |
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| #21 | Andreas Pischner — Ins Gesicht | 07.07.2007 - 20:20 |
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Berthold, was soll ich Dir denn noch sagen? Ausführlicher kann man es doch nun wirklich nicht mehr darlegen!
(Okay - wenn es nicht nur darum geht, WAS mir daran nicht gefällt, sondern WARUM mich das ganz besonders geärgert hat, dann KANN man es noch ausführlicher darlegen! Schau einfach in mein Blog "Zeromagic"!)
Zu 1.:
Kraftausdrücke werden im Deutschen (unter anderem) dazu benutzt, Superlative zu unterstreichen. Ein "Scheißdeck" ist offensichtlich also schlechter als ein nur "schlechtes Deck". Gleiches gilt für einen "beschissenen Artikel" als Steigerung zu einem "schlechten Artikel".
Bewertende Einschätzungen sind völlig sachlich, insbesondere, wenn sie begründet werden.
Zu 2.
Magst Du nicht wenigstens ein paar Sekunden in Ruhe über das Wesen von Wahrscheinlichkeiten nachdenken? Natürlich KANN Andres Deck mit 22 Ländern funktionieren. Es kann sogar mit 20 Ländern funktionieren, und selbst mit 18. Es kann sogar mit 16 Ländern mehrfach flooded sein (frag' mal Powerlusche dazu!)
Fast jede Woche hat jemand im Lotto sechs Richtige. Macht das Lottoscheine zu einer guten Geldanlage? Natürlich nicht. Entscheidend ist, was man statistisch erwarten kann, wenn man einen Lottoschein ausfüllt bzw. ein Deck baut, nicht dass jemand mal damit Glück gehabt hat.
Lass Dich bitte mal von jemandem, dessen mathematischer Kompetenz Du vertraust (so größenwahnsinnig wirst Du ja hoffentlich NICHT sein, dass Du Dir niemanden Kompetenteres vorstellen kannst) über das Wesen der Stochastik aufklären! Mit Deiner jetzigen Argumentation machst Du Dich schlicht unglaublich lächerlich.
Ein Tipp: Der Magic Online Client besitzt ein Feature, mit dessen Hilfe Du Dir anzeigen lassen kannst, mit welcher Wahrscheinlichkeit Du bei x Ländern im Deck bis Runde y z davon gezogen hast. Studier es.
Noch ein Tipp: Hier, auf dieser Seite, befindet sich die Magic University. Dort kannst Du eine Menge grundlegende Dinge über Magic-Strategie, die Dir offenbar noch nicht bekannt sind, in unterhaltsamer Form lernen. Da sind auch ein paar ausführlich begründete Kapitel zum Thema Manaverteilung drin.
Schließlich zum "geschickt mischen": Wie es 1995 um die Ehrlichkeit der Spieler auf der Pro Tour und die Wachsamkeit der DCI bestellt war, das ist ein GANZ trauriges Kapitel. Google doch mal nach "Mike Long" und lies Dich in die dazugehörigen Diskussionen ein. Oder frag einen Zeitzeugen, wie zum Beispiel Gordon Kehren, der damals ein von den herrschenden Verhältnissen äußerst frustrierter Judge war. Davon auszugehen, dass ein PT-Sieger damals NICHT geschummelt hat, mag politisch korrekt sein, ist aber genau so naiv wie die Annahme, dass bei der Tour de France nicht gedopt wird.
Wie es heute ist, weiß ich nicht genau. Die menschliche Natur jedenfalls hat sich nicht geändert, also hängt Vieles von der Aufmerksamkeit der Gegenspieler und der Schiedsrichter aus. Tatsache ist aber, dass die Mathematik nicht lügt, also worüber diskutieren wir hier eigentlich? Wer konstant bessere Manaverteilungen zieht, als sein Deck statistisch hergeben dürfte, der heißt entweder Gustav Gans oder manipuliert sein Deck. Da gibt es nichts zu diskutieren, es sei denn man sympathisiert auch mit den Anhängern des "Intelligent Design" und den Flachwelttheoretikern.
Nun sieh es doch einfach ein, Berthold, auch wenn es ein Schlag für Dein Ego ist! Dafür hast Du dann auf den Deutschen die Chance mich zu besiegen, denn ich bin zwar ein hervorragender Theoretiker, aber leider ein ziemlich mieser Spieler. |
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| #22 | Berthold Klingbeil — Hmmm.... | 07.07.2007 - 20:47 |
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Ich muss sagen, ich habe gegen Dich auch noch nie verloren, das ist wohl richtig.
Aber einem Spieler(egal ob nun einem ehemaligen Weltmeister oder dem Andre) Cheating zu unterstellen ist halt einfach nur lächerlich. Das wäre(um bei Deinem Beispiel zu bleiben) genauso, als ob man jedem(!) erfolgreichen Radfhrer von vorne herein Doping unterstellen würde.
Und wenn ich morgen vor meine Klasse trete und meinen Schülern eröffne, dass die Steigerung von "Schlecht" von nun an nicht mehr "Schlechter" ist, sondern "Scheiß", dann werden mit wohl vollkommen zurecht einige Eltern auf´s Dach steigen... |
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| #23 | Andreas Pischner — Aufs Dach | 07.07.2007 - 21:04 |
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Die Eltern würden Dir vermutlich noch viel kräftiger aufs Dach steigen, wenn Du Deinen Schülern erklärtest, dass manche Menschen Gefallen daran finden, sich gegenseitig auszupeitschen oder in den Mund zu kacken.
Das macht es aber nicht weniger wahr.
"Unterstellen" tue ich übrigens gar nichts, aber bei Chanpheng gehe ich einfach auf Grund der Rahmenbedingungen und meines gesunden Menschenverstandes davon aus, dass es sehr wahrscheinlich ist. Bei Andre hingegen gehe ich zunächst einmal davon aus, dass er gut gezogen (und vermutlich auch gut gespielt) hat. |
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| #24 | Berthold Klingbeil — Recht hast Du... | 07.07.2007 - 21:11 |
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Ich hab´s auch gerade im Duden nachgeschlagen und siehe da: Du hattest Recht! Da stand es. Schwarz auf Weiß:
"Schlecht-Schlechter-Scheiß"
Bitte entschuldige, dass ich an Dir gezweifelt habe.
Und:
"Die Eltern würden Dir vermutlich noch viel kräftiger aufs Dach steigen, wenn Du Deinen Schülern erklärtest, dass manche Menschen Gefallen daran finden, sich gegenseitig auszupeitschen oder in den Mund zu kacken."
Wenn wir natürlich auf diesem Niveau diskutieren, dann muss ich ehrlich den Hut vor Dir ziehen. Alle Achtung, das nennt man Argument. |
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| #25 | Mathias Passin — sieh doch mal ein: | 07.07.2007 - 21:43 |
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Theorie und Praxis sind 2 verschiedene Dinge, die du leider nicht unterscheiden kannst / willst. Theoretisch ist der Superlativ von schlecht "am schlechtesten", und das WW Deck hat in der Praxis einen NQ gewonnen, aber wie dir hier alle erklären wollen (und das so gut argumentiert, dass man die Augen davor nicht verschließen kann!), sieht zumindest das letztere in der Theorie doch anders aus. Über die Steigerungsdiskussion lass ich mich nicht weiter aus.
Naja, eigentlich hat der TobiH es schon so gut auf den Punkt gebracht, dass weitere Anmerkungen redundant sind. |
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| #26 | Andreas Pischner | 08.07.2007 - 09:45 |
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Du bestehst aber auch wirklich darauf, alles bis ins lezte Detail hinein erklät zu bekommen?
(Ich wollte ja eigentlich diese Diskussion nicht von Magic fort verlagern, aber ich komme nicht umhin mich zu wundern, wie Du als Lehrer fungierst, wenn Du dermaßene Verständnisprobleme offenbarst. Deine Schüler tun mir Leid! Aber vielleicht bist Du in Deinem Beruf ja einfach weniger stur?)
Also, zum "Niveau": Ich habe Dir ein anderes Beispiel dafür gebracht, dass die Lebenswirklichkeit größer ist, als derjenige Teil, den man als Lehrer seinen Schülern vermitteln kann (ohne, dass Eltern einem "aufs Dach steigen", jedenfalls).
Aber was soll das Ganze eigentlich - Du weißt VERDAMMT genau (Kraftausdruck zur Bekräftigung), was ein "Scheißartikel" im allgemeinen Sprachgebrauch bedeutet, und warum man stattdessen nicht "einen besonders schlechten Artikel" sagt oder schreibt. (Wenn nicht, frage einen Germanisten Deiner Wahl.)
"Aber anno 96 wurden sie halt noch als unglaublich underpriced angesehen"
"Eigenes Removal haben wir ebenfalls"
Guck mal, da sind mehr Sätze, die sich mit Hilfe eines Dudens alleine nicht zusammenbauen lassen!
Aber ich habe hier eine interessante Eintragung von www.duden.de für Dich:
"scheiß- (derb emotional abwertend): a) drückt in Bildungen mit Adjektiven eine Verstärkung aus; sehr: scheißfaul, ..."
So viel zum DUDEN!
Mensch, Berthold, ist Dir dass denn nicht peinlich, auf welche Nebenkriegsschauplätze Du Dich unterdessen zurückziehst, nachdem Dir so ziemlich jeder hier klar gemacht hat, dass Du einfach völlig neben der Spur liegst?
Und ist es Dir nicht noch peinlicher, dass Du SELBST HIER immer noch offensichtlich und belegbar Unrecht hast?
Nun spring' doch einfach mal über Deinen Schatten und gib nach! |
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| #27 | philipp jell — Doping | 08.07.2007 - 10:35 |
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"Aber einem Spieler(egal ob nun einem ehemaligen Weltmeister oder dem Andre) Cheating zu unterstellen ist halt einfach nur lächerlich. Das wäre(um bei Deinem Beispiel zu bleiben) genauso, als ob man jedem(!) erfolgreichen Radfhrer von vorne herein Doping unterstellen würde."
Also ich würde spontan JEDEM erfolgreichen Radfahrer Doping unterstellen, wie ja gestern bereits die Tour de Frace Kommentartoren unter der Hand durchscheinen liesen
Zitat: "Wir werden uns dieses Jahr auch mehr mit den hinteren Plätzen beschäftigen, da diese vllt. sauber fahren!" Soviel dazu
Zu Topic: Der Artikel ist einfach schlecht das sagen alle außer Berthold, der sich ohne Argumente standhaft gegen jegliche Kritik (wie auch immer vorgetragen) währt.
Hab zwar den Artikel nur überfolgen, aber die Kommentare machen so Spass :)
Bitte mehr davon
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| #28 | Chris Luthe — Kritikfähigkeit | 08.07.2007 - 11:48 |
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Wenn ich ein Schüler von dir wäre und die Kommentare lesen würde, hätte ich jeden Respekt vor dir verloren Berthold...
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| #29 | Mister U — Ehrlich gesagt | 08.07.2007 - 11:58 |
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Also ich finde den Artikel ganz ok. Zumindest besser als die Artikel die Andreas so schreibt.
Und eine Liste die auf einen großen Event gezeigt hat das sie gewinnen kann so schlecht nicht sein. Aber ich habe das Gefühl bei Berthold wird jede Liste einfach mal aufs härteste verrissen und gleich die große Keule ausgepackt. Da wird ann auch gleich herumgeschrien und die ersten Kraftausdrücke ausgepackt("beschissen"). Auch wenn Andreas das vielleicht glauben will aber sachlich ist das nicht. |
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| #30 | Kai Bochert — neeeeee.... | 08.07.2007 - 12:47 |
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bitte nicht aufhören, jetzt ...
das hier ist echt die beste ablenkung beim lernen (so jede stunde einmal schauen, ob die nächste runde eröffnte wurde - und nicht so ein klitschko mist a la ich gebe auf, weil ich ja eh keine chance habe ...)
also:
bitte schön weitermachen ... |
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| #31 | Falko Görres — lalala | 08.07.2007 - 13:44 |
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"Und eine Liste die auf einen gro�en Event gezeigt hat das sie gewinnen kann so schlecht nicht sein."
Doch, kann sie. Die Argumente dafür stehen in den obigen Kommentaren #4, #8 und weiteren. |
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| #32 | Volker Olbrich — so gehts nicht......... | 08.07.2007 - 21:12 |
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ich scheisse nun auf "POLITICAL COREKTNESS( )
nichts für ungut, aber der SA NQ hat ja auch in meinen augen ein level, was noch unter jedem FNM im Ruhrgebiet oder Berlin oder München ist....
also, prollt mal nicht mit nem deck rum was irgendwo in der SBZ mal irgendwas gewonnen hat.
DAS DECK IST EIN HAUFEN SCHEISSE. PUNKT. ENDE. |
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| #33 | René Appel — @ hat nen nq gewonnen | 08.07.2007 - 21:32 |
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da muss ich mal massiv zustimmen, nichtmal die großen us nq sind nen indikator für ein grandioses deck! und diese zwergnq's erst recht nicht! ich mein auf den nq's spielen leute die nicht qu'ed sind... ich zock 5 rl turniere im jahr und bin qu'ed .... |
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| #34 | Berthold Klingbeil — ... | 08.07.2007 - 22:04 |
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Na gut, sagen wir der Andre hat sich nur durchgeluckt und sein Deck taugt wirklich nichts. Manche sind halt vom Glück begünstigt und aller Wahrscheinlichkeit zum Trotze zählen wir ihn von heute an zu den ultimativen Glückskindern.
Was bedeutet das?
Das Deck ist trotz des Erfolges reiner Mist. In dem Punkt will ich mich gerne belehren lassen.
Aber darum ist gleich der komplette Artikel unbrauchbar?(beschissen?)
Sagt´s mir...
Den Rest kläre ich persönlich mit Andreas, im Real Life kann man eine Diskussion einfach wesentlich unaufwendiger und zeitsparender führen. |
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| #35 | Andreas Pischner — Gesagt | 08.07.2007 - 23:08 |
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(Dafür gibt einem die schriftliche Form die Möglichkeit, Argumente präzise zu formulieren und den Standpunkt des Diskussionspartners in Ruhe nachzuvollziehen - wenn man denn dazu willens und in der Lage ist.)
Naja, der erste Schritt zur Ensicht ist immer der schwerste...
Ein ultimatives Glückskind muss man aber nicht sein, um mit einem schlecht gebauten Deck ein paar Magic-Matches (viele davon vermutlich gegen ebenfalls schlecht gebaute Decks) zu gewinnen. Das einzige, was ohne kausale Erklärung unwahrscheinlich anmutet ist, dass Du Dir immer wieder gerade solche Decks zum Featuren aussuchst! Da ist die Frage interessant, wieso das passiert.
Warum ist der Artikel insgesamt beschissen? Ja, was wolltest Du denn damit erreichen? Ich sehe da Folgendes:
1. Allgemeine Hinweise zum Bauen von White Weenies geben (allgemein deswegen, weil der Budget-Ansatz impliziert, dass man nicht alle gewünschten Karten zur Verfügung hat).
2. Einen historischen Überblick über den Archetyp White Weenie geben.
3. Ein Beispieldeck vorstellen, an dem der Leser sich orientieren kann.
Immerhin sind wir ja nun schon so weit, dass wir festgestellt haben, dass Punkt 3 völlig nach hinten losgegangen ist, weil das vorgestellte Deck eben ein Beispiel dafür ist, wie man es NICHT machen soll! Das berührt aber auch bereits Punkt 1, denn wie soll der Leser denn die White Weenie zu Grunde liegenden Prinzipien verinnerlichen, wenn das stolz präsentierte Beispieldeck sie nicht befolgt?
Weiter zu Punkt 1: White Weenie ist seiner Natur nach ein Metagame-Deck (also nur als Antwort auf von bestimmten Decks dominierte Metagames stark). Das liegt daran, dass es eine sehr unflexible Strategie verfolgt. Es besitzt weder die Disruption von schwarzen Decks oder Fisch-Decks (heute U/G Aggrocontrol), noch den "Reach" von roten Decks. Es kann nur Kreaturen legen und sie seitwärts drehen. Ob das gut ist, hängt vom Metagame und der Qualität der zur Verfügung stehenden Kreaturen ab. Deswegen muss die erste Untersuchung eines WW für eine Turnierumgebung immer die sein, das Metagame zu analysieren. Das sprichst Du nicht an und wählst im Gegenteil gezielt Kreaturen aus, die im jetzigen Metagame ein ganz besonderes Problem haben (Sulfur Elemental)!
Weiterhin ist für jedes Aggrodeck, und ganz besonders für ein vollständig auf Kreaturenkampfschaden angewiesenes Deck, eine flüssige Manakurve von höchster Bedeutung. Es muss über Tempovorteil gewinnen. Manalücken, teure Kreaturen und gepumpte Kreaturen geben dem Gegner die Gelegenheit, das Tempo aus dem Spiel zu nehmen. Deine Decklisten berücksichtigen das nicht, spielen zu wenige Länder und zu klobige Kreaturen.
Dann ist ein weiteres wichtiges Merkmal von Beatdown-Decks Konstanz. Da es auf einer Manakurve beruht, bemüht es sich, seine Hand zu leeren, um den Druck auf den Gegner aufrecht zu erhalten. Jede nutzlose gezogene Karte verringert diesen Druck. Du aber entscheidest Dich mit Sunlance über Temporal Isolation für die weniger flexible Karte, und zeigst mit Deinem Beispieldeck eine Kreaturenkurve, in der Griffin Guides oft tote Karten sind.
Schließlich benötigt ein aggressives Deck eine klare taktische Ausrichtung auf die Offensive. Du verwässerst diese jedoch, indem Du Kontrollelemente (Javelineers, Selbst-Bounce) aggressiveren Kreaturen gegenüber bevorzugst.
Zusammengefasst hast Du schlicht alles falsch gemacht, was man beim Bauen eines WW falsch machen kann!
Schließlich zu 2: Du verschweigst die wichtigsten Informationen, die man zu historischen Decklisten geben muss, nämlich das damalige Environment und Metagame! Du identifizierst Deine Decks nicht als Hoser der damals dominanten Strategien. Du gehst nicht auf untypische Eigenheiten der Chanpheng-Liste ein (zahlreiche One-Ofs, defensiv ausgerichtete Karten), die sich nur aus den Besonderheiten der damaligen Situation erklären lassen. Schließlich erwähnst Du zwar das Mana Denial, über welches jene beiden Decks verfügen, erwähnst aber mit keinem Wort, dass dieses für moderne WWs nicht zur Verfügung steht, und was das für diesen Decktyp bedeutet (es bedeutet im Wesentlichen, dass Kontrollmatchups beschissen sind).
Berthold, Du schreibst in ordentlichem Deutsch. Das sei Dir als Pluspunkt angerechnet! Davon aber abgesehen, gab es einfach nicht viele Möglichkeiten, diesen Artikel schlechter zu verfassen! |
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| #36 | Andre Bronswijk — Sachlich oder nicht, das ist hier die Frage ... | 09.07.2007 - 00:47 |
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Berthold schreibt: "Du kritisierst mich aufgrund meiner angeblich unsachlichen Argumentation. Warum sind denn Deinerseits Schlagworte wie "Scheißdeck" oder "Was für ein unglaublich beschissener Artikel" so dermaßen sachlich?"
Lieber Berthold, warum pickst du aus den 187 Aussagen von AP ausgerechnet 2 unsachliche heraus und übersiehst die 180 sachlichen? Weil du auf sachliche nichts zu erwidern hast? Und weil du dich mit unsachlichen besser auskennst?
Der beste Kommentar von allen ist klar der von TobiH, der zu 100% den Nagel auf die mittigste Mitte seines Kopfes trifft. Ich frage mich, ob es ein Zeichen ist, dass Bertholds Artikel immer auf derjenigen Seite veröffentlicht werden, auf der TobiH gerade NICHT für den Inhalt verantwortlich ist ... |
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| #37 | Volker Olbrich — Ohje | 09.07.2007 - 14:47 |
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180+2=187.......
  
Der musste einfach sein, andre----- |
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| #38 | Andre Bronswijk — Tja... | 09.07.2007 - 18:31 |
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Volker, du übersiehst dabei etwas: Es gibt noch 5 Aussagen, die weder unter sachlich noch unter unsachlich einzuordnen sind. |
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| #39 | Kai Bochert | 10.07.2007 - 07:03 |
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da steht ja auch nicht DIE 2 unsachlichen, sondern nur 2 unsachliche ...
das können ja dann auch noch mehr sein! |
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| #40 | Christian Reinschmidt — Rofl... | 10.07.2007 - 12:54 |
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Ich wollte eigentlich nicht zur deutschen kommen, aber ich muss unbedingt sehen wie der Berthold versucht den Pischner zu battlen... Boar was wird das geil... Ich werd die ganze Zeit dem Pischner nachlaufen um auch ja das aufeinandertreffen nicht zu verpassen... Desweiteren bin ich mal gespannt ob der Berthold mit einem eigenen Deck auflaufen wird und ob er uns wieder erklärt wie gut das ist... |
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| #41 | S. K. — der berthold | 14.07.2007 - 02:18 |
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tuned das WW noch ein bischen und zockts dann,zb heroes remembered fürs mirror,weils ein toller one drop ist |
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