Ansichten 30.05.2006  
Porträt - Christopher Eucken
von Tobi Henke
9,50 Punkte  
9 Kommentare  
Eine neue Sorte Artikel. In dieser Reihe soll – wie der Name schon sagt – immer ein berühmter (oder zumindest berüchtigter) Spieler „porträtiert“ werden. Ich dachte, ich fang damit am besten einfach ganz unten an und arbeite mich dann langsam nach oben vor.

Unter dieser Prämisse ist natürlich niemand besser als erstes Versuchsobjekt geeignet als Christopher Eucken, nicht nur Deutschlands, sondern tatsächlich der weltweit schlechteste Spieler (TM)^^

Also hab ich einen Aufruf (in meiner Week in Preview #17) gemacht und tatsächlich viel Resonanz bekommen, u.a. auch von jemandem, der mit Christophers eMail-Adresse weiterhelfen konnte. thx

Insofern gibt's heute ein kleines Interview mit ihm, das zumindest nach der Kommentaranzahl und eMail-Fülle zu urteilen, die mich zu diesem Thema erreichte, einige interessieren dürfte...

...damit sind wir auch gleich bei der ersten „Frage“ (jeweils meine Frage in Fettschrift und Christophers Antwort folgend...):

Es gab unter der Week in Preview 17 einen unerfreulichen Kommentar (mittlerweile gelöscht). Möchtest du dich dazu äußern?

Ja. Der Verfasser eines Kommentars, der sich "Jeff Wagner" nannte, hat erklärt, dass er aus Berlin sei und mich als "ein wenig pädophil" kennt (...)

Ich stelle dazu fest, dass ich nicht pädophil (zu sexuellen Handlungen mit Kindern/Jugendlichen neigend) bin. Ich denke, dass dieser Kommentar von einem großen Personenkreis gelesen worden ist, und auf diese Weise ein schlechtes Bild von mir geschaffen werden sollte. Derzeit laufen Ermittlungen zur Feststellung der Identität des Schreibers "Jeff Wagner". Dieser wird sich sowohl strafrechtlich als auch zivilrechtlich mit Maßnahmen konfrontiert sehen müssen. Da es in der Berliner Magic Community mit einer Person bereits mehrere verbale Zwischenfälle dieser Art gegeben hat, habe ich auch einen Verdacht. Bevor aber jemand eventuell zu Unrecht belastet wird, verschaffe ich mir zunächst Klarheit.


Ja. Manche Leute nutzen die Anonymität des Internets immer wieder für so einen Mist! An alle Leute da draußen: Auch im Internet sollte doch ein Minimum an Gesetzeskonformität (und VERLEUMDUNG/ RUFSCHÄDIGUNG gehört absolut nicht dazu!) und vor allem ein Minimum an Anstand möglich sein. Solche Kommentare werden NICHT toleriert!

So. Nun aber zum angenehmen Teil, der ersten richtigen Frage, nämlich nach einer kurzen Vorstellung deiner Person... (Alter, Wohnort, etc.)


Wie der Name schon sagt, heiße ich Christopher Eucken. Ich bin vor wenigen Wochen 29 Jahre alt geworden und lebe in Berlin. Nach dem Abitur 1999 bin ich Wehrdiensthalber zur Bundeswehr gegangen und nach 10 Monaten wieder ausgeschieden (nein, war kein Turnier...), denn der Wehrdienst war halt zu Ende. Im Oktober 2000 begann ich mein Studium in Prähistorischer und Klassischer Archäologie sowie Alter Geschichte und des Lateins. Leider gelang es mir nicht, das Studium zu beenden, da ich in eine eigene Wohnung zog und der Unterhalt von Wohnung und Studium finanziell nicht zu machen ist, wenn Behörden sich querstellen... so habe ich etwa 16 Monate in einem Call Center Büromaterialien verkauft und wechselte dann in eine ArbeitnehmerüberlassungsGmbH als Produktionshelfer im Lebensmittelhandwerk. Erwähnte ich schon, dass ich Abitur habe? naja...statt Hartz IV


Wann hast du mit Magic-Spielen angefangen und wie bist du zu dem Spiel
gekommen? Seit wann spielst du Turniere?


Ich habe mir am 3.2.1996 (ein Samstag^^) meine ersten Magic Karten gekauft. Es war ein Starter Ice Age und ein Booster Homelands. Im Ice Age Starter war die oberste Karte ein "Lhurgoyf". Dann kam eine "Jester's Cap" und an den Rest kann ich mich nicht mehr erinnern. Im Homelands Booster lachte mich doch mal ein "Baron Sengir" an.... natürlich wusste ich damals nichts über den Wert der beiden letztgenannten Karten.

Auf Magic getroffen bin ich erstmals Anfang 1996 in der Schule. In Freistunden saßen einige Mitschüler an einem Tisch und hatten bunte Karten darauf liegen und welche in der Hand. Dann hatte einer der Mitschüler mir ein zweites Deck geliehen. Das Spiel, das sich die nächste Stunde hinzog, hat vermutlich mein Magicspielverhalten geprägt. Es war ein Grünes Deck und viele große Kreaturen waren darin. Weil mir das Spiel viel Spass machte, kaufte ich mir bald die oben erwähnten Packungen. Turniere spiele ich seit dem 6.3.1999. Jedenfalls habe ich da mein erstes Instore Turnier gespielt. Danach kam lange nichts und dann einige Turniere zur Zeit des Wehrdienstes in Rendsburg (SH). Der Mirrodin Block war eigentlich der Start meines eigentlichen Turnierspielens. Seit Herbst 2004 bin ich ein begeisterter Turnierspieler in den Formaten Limited und Constructed.


Oh ja, ich kann mich noch genau erinnern, wie ein Mitschüler diese fies und cool zugleich aussehende Nekropotenz ausspielte, und alle sagten “Oh-oh, jetzt hat er gewonnen...“, bis sein Gegner dann den Counterspell zückte. Irgendwie waren die prägenden Erlebnisse in meiner Anfängerzeit halt gänzlich anderer Natur...

Aber zur Frage, die mich am meisten interessiert: Dein Rating ist tatsächlich ehrlich erspielt? Als ich das gesehen habe, dachte ich nämlich zunächst, der dci-Eintrag "Christopher Eucken" wäre so eine Art wandelndes ***Bye*** und gar kein echter Spieler...


Obwohl ich lange Zeit nicht verstanden habe, was ein "Rating" überhaupt ist oder sein kann, musste ich in meinen insgesamt über 140 Turnieren nur zweimal Droppen. Alle anderen Turniere sind durchgespielt worden. Wenn man die Spiele betrachtet, muss ich sagen, dass mir da eine riesige Menge an Gamelosses und Matchlosses unterlaufen ist. Allerdings ist kein einziges Game- oder Matchloss durch die Bestrafung gleichen Namens entstanden, sondern auf sportlichem Wege "ermittelt" worden, das heißt, dass alle Niederlagen durch die Feststellung des entsprechenden state-based-effects (0 oder weniger Leben bzw. keine Karten in der Bibliothek) entstanden sind. Ich bin nicht nur in Berlin als fairer sportlicher Spieler bekannt. Wenn ein Spieler gegen mich gepaart wird, dann muss er nur eine Niederlage fürchten wegen seines Ratings. Da dies aber eh fast nie passiert, sind diese Spiele normalerweise sehr lustig und auch für Zuschauer und Judges unterhaltsam. Ein wandelndes ***Bye*** gibt es aber dennoch, denn auf fast jedem Turnier bekomme ich eines. Deshalb sind Ergebnisse häufig 1:4 oder 1:8 oder so. Bekomme ich kein Bye, dann ist auch mal ein 0:6 oder so drin...


War es eine bewusste Entscheidung von dir, dir ein besonders schlechtes Rating zu erarbeiten?

Nein, das war es nicht. Nachdem ich erkannte, wie viel Spass ich am Turnierspiel hatte, entdeckte ich auch den "Bereich Judge" und fand diesen recht interessant. Ich stellte fest, dass es nicht verkehrt sein kann, wenn man beides macht: Spielen und Judgen. Nicht im selben Turnier natürlich, aber auf diese Weise weiß ich recht sicher, was die gängigen "Mainstreamdecks" sind. Dass ich diese nicht spiele, liegt daran, dass ich gerne das spiele, was mir Spaß macht. So liegt halt im Constructed ein triple Might of Oaks auf dem Bird, der soeben von Rosario Maij nicht geblockt wurde.... (Ist wirklich passiert aber schon vor über einem Jahr). Im Constructed gewinne ich halt gelegentlich mal ein Match (letztens erst war es ein 3:5 in 'nem Marathonturnier).

Beim Sealed Deck will ich es zwar nicht unbedingt so, aber ich kann so einen Pool nicht richtig einschätzen - sagen zumindest meine Gegner. Ich favorisiere jedoch auch hier die Farbe Grün und so spielt dies bei der Entstehung eines Decks eine entsprechende Rolle. Es kommt hinzu, dass ich oft nicht die Gelegenheiten erkenne, mit denen ich meinem Gegner das Leben schwer machen kann. Bei den Booster Drafts ist es ähnlich jedoch bin ich auch ein Sammler. Ich versuche, jede Edition auf englisch einmal komplett zu haben, was mir in den letzten 2 Jahren gelang. Eine wichtige Rolle spielen die Drafts, bei denen die gedrafteten Karten bei den Draftern verbleiben. Ich wähle hier gerne die Rare und meist ist es eine Karte, die ich irgendwie verwenden kann. Im besten Falle füllt sie die Sammlung, ansonsten ist sie schnell vertauscht oder verkauft, was mir den nächsten Draft reinholt. Mit den Karten, von denen manchmal über 15 Rares sind, kann man meist kein richtiges Deck bauen, was in einer Serie von Niederlagen endet.


Ich stelle es mir relativ schwierig vor, ein derart niedriges Rating zu
bekommen und zu behalten. Immerhin ist es ja so wie ein 2000+ Rating (nur umgekehrt halt^^). Wenn man damit verliert, kann man durchaus so um die 85-95% des k-values verlieren. Und gleiches gilt umgekehrt ja auch für dein Rating. Das heißt, wenn du auf einem GP gegen einen Gegner gewinnst (zB weil der Gegner einfach ZU schlecht/ unlucky ist), dann bekommst du ja gleich über 35 Punkte dazu... Gibst du manchmal absichtlich auf (auch wenn du gewinnen würdest), um dein Rating nicht zu „gefährden“?


Wenn man mit der Philosophie Magic spielt, mit der ich es tue, ist es nebensächlich, ob man verliert oder gewinnt. Richtig ist, dass fast jeder, der gegen mich spielt, im Falle einer Niederlage recht viele Punkte verlieren würde. Rosario Maij hat bei der Pro Tour Prag den 21. Platz belegt. Ich habe mich sehr für ihn gefreut. Wenige Tage später hat ein Blick in die Rangliste gezeigt, dass er 2115 Punkte Limited Rating hat. Spieler mit einem derart hohen Rating müssen sich wohl keine Sorgen machen, mich im GP anzutreffen, da die eh erstmal 3:0 starten wegen ihrer Byes. Da steh' ich schon mal 0:3.... Wie gesagt, mir macht Magic Spaß und ein Aufgeben trotz "sicheren Sieges" würde von manchen Judges als eine Art Cheating ausgelegt werden. Würde ich das machen, hätte ich bestimmt so manchen DQ sitzen. Ich habe aber auf meine 141 Turniere nur 2x die Penalty "Warning" bekommen und das war's an Penalties. Die Niederlagen sind, so häufig es auch passiert, alle auf normale Weise zustande gekommen. Ein Spieler des Grand Prix Leipzig, der in einer Nebenpartie spielte, hatte mir in der 8. Runde geraten, zu cheaten, um öfter zu gewinnen. Weil er Englisch sprach, verstand nicht nur ich ihn, sondern auch der Head Judge, der gerade auf dem Weg zur Judge's Station war. Er hakte nach und alles was ich von dem DQ abbekam, waren 17 Minuten Extrazeit, denn die Investigation dauerte einen Moment. Ich denke, dass eindeutig geklärt ist, dass ich nicht aufgebe trotz "Sieg vor Augen".

Wann hast du das letzte Mal ein Spiel gewonnen? Und wieviele Punkte hat dir das ungefähr eingebracht?

Im Limited habe ich zuletzt am 30.10.2005 ein Match gewonnen, allerdings nur, weil mein Gegner wegen USC severe DQ'ed wurde.... 14 Punkte hat ihn das gekostet (bei K 16).

Bei Constructed habe ich zuletzt am 13.5.2006 gewonnen und das ohne DQ, aber dafür mit 20 Punkten Rating von meinem Gegner bei einem K 24 Turnier.


Verlierst du bei einer Niederlage eigentlich noch Punkte? Bei einem FNM dürfte dir eine Niederlage ja nur noch weniger als einen Punkt Rating-Verlust bringen...

Ich habe nur bei Niederlagen keinen Punktverlust im Limited, wenn der Gegner ein mittleres 1800er Rating hat. Verliere ich im Constructed, kann das schon mal sein, dass mir da 5 und mehr Punkte flöten gehen. Erst vor wenigen Wochen habe ich auf einem K32 Turnier gegen den "drittschlechtesten" Berliner Spieler im Constructed verloren. Das waren dann mal solide 7 Punkte, die weg waren. Aber auch im Limited habe ich gelegentlich Losses, die dem siegreichen Spieler 2 Punkte bringen (bei K 8 oder K 16). Demnächst soll hier in Berlin ein "Sealed Deck Marathon" stattfinden. Wenn ich da weiter so konstant verliere wie bisher, dann.... na dann ist es halt so. Wenn ich dann später mein Rating betrachte, kann ich sicher beruhigt feststellen.... "Ist ja immernoch 4-stellig!!" 8-}


Ist es dir schon passiert, dass du aus Versehen gewonnen hast, zB weil dein Gegner einfach nicht zur Runde erschienen ist auf einem GP oder anderswo?

Ich habe bisher nur einen GP gespielt, hier ist so etwas nicht passiert. Auf dem Prerelease für Champions of Kamigawa ist sowas, glaube ich, vorgekommen, aber damals war mein Limited Rating weit weniger niedrig als derzeit. Auch sonst habe ich in Berlin ein sehr faires und sportliches Spielerumfeld, was mich sehr freut.


Du bist also auch als Judge tätig. Kann man davon ausgehen, dass du in dieser Rolle dann kompetenter bist als als Spieler?

Ich bin Level 1 Judge seit 2004. Ich habe hier in Berlin hervorragende Kollegen im Level 2, Sebastian Rittau und Huy Dinh. Sie sind es, die mir beim Vorwärtskommen in Richtung Level 2 sehr helfen. Wie gut die Zusammenarbeit ist, zeigte sich erneut am 20.5.2006 beim Pro Tour Qualifier für Charleston. Ich empfinde es als sehr angenehm, wenn ich mit einem von beiden oder beiden ein Turnier leiten kann. Tatsächlich habe ich auch von mehreren Spielern erfahren, dass sie mich für regelfest halten und sie sich wohlfühlen, wenn ich als Judge auf einem Turnier mitarbeite. Die Tatsache, dass ich als Judge selbst viele Erfahrungen mit Regeln sammeln konnte, gibt mir als Spieler ebenfalls die Sicherheit zum Durchlaufen eines sauberen und angenehmen Turniertages. So kommt bei dem Turnierspiel das zur Geltung, worum es mir geht: Der Spaß. Ich denke, dass mein Magicspiel recht einfach ist: "Von der Hand auf den Tisch dem Gegner an den Kopf" sage ich da immer, wenn ich versuche zu erklären, dass der Kartentyp "Kreatur" bei meinen Decks im Mittelpunkt steht. Je mehr davon, desto besser. Um eine Kreatur zu spielen brauche ich kaum einen Judge Level. Den brauche ich aber im übertragenen Sinne zum Beispiel, um zu verstehen, was passiert, wenn Heartbeat.dec in die Combo geht. Was ich damit sagen will: Meine Regelkenntnisse wären nicht so gut, wenn ich nicht Judge wäre - als Spieler und als Judge.


Bist du als Judge auch außerhalb Berlins tätig? Sieht man dich evtl. dieses Jahr auf der DM? Ein Berliner meinte sowas zu mir... Ich würd ja doch gern einmal dem schlechtesten Magic-Spieler der Welt die Hand schütteln

Ich habe bislang nur innerhalb Berlins gejudged. Der Versuch, auf die Nationals zu kommen, verlief letztes Jahr nicht erfolgreich. Weil Sebastian Rittau und Huy Dinh mich empfohlen haben, könnte es dieses Jahr durchaus was werden mit dem Händeschütteln. Mich würde es echt freuen, denn ein Level 2 Judge Test wäre dann durchaus drin. Sicher wird man mich auch auf Grand Prixes sehen und wenn ich lange genug Level 2 Judge bin, dann werde ich auch eine Pro Tour judgen. Vielleicht mit...

dem schlechtesten Rating der Welt.


Jo, das wär durchaus kultig. Vielleicht bekommen wir ja auch mal einen Turnierbericht vom schlechtesten Spieler der Welt... Wäre sicher *aufschlussreich*

Ich würde es durchaus mal interessant finden, wenn ich den Lesern Einblicke in das Turnierleben eines "notorischen Match-Losers" geben könnte. Man kennt ja die Berichte über die Spieler, die ihre Turniere (Pro Tour, Grand Prix...) sehr erfolgreich gestalten und ich lese diese Berichte sehr gerne. Viele hier in Berlin verstehen jedoch nicht, wie ich eine so große Menge an Niederlagen scheinbar unberührt wegstecken kann. Ich würde daher gerne mal Gelegenheit erhalten, dies in Form eines Turnierberichts verständlich werden zu lassen, damit auch die Leser des übrigen Bundesgebiets verstehen, wie ich damit eigentlich umgehe.


Ja, dann danke ich für dieses Interview. Falls noch Fragen bestehen...?

Ich hoffe auf viele interessierte Leser. Falls diese eine Frage an mich haben, brauchen sie nur an protour@web.de zu mailen.

Viele Grüße und *vielleicht* bis zu den Nationals :-D

Christopher <<2911...ähhh 1192 Limited Rating>> Eucken
Berlin, DCI Certifiied Level 1 Judge


Gute Schlussworte

Hier noch ein Bild mit Christopher Eucken als Judge (ganz links)



Und an alle potentiellen Kommentatoren: Wer will einen Turnierbericht vom schlechtesten Spieler der Welt? Dann Finger hoch!

9 Kommentare

 
  #1Marcus Malden — *aufzeig*
Ob ich einen Tunierbericht will? Na logisch! Aber nicht,dass Christopher da noch gewinnt... ^^

Die Bezeichnung "schlechtester Spieler der Welt" kann ich nicht so ganz glauben. Als Judge kann er eigentlich nicht "schlecht" spielen, denn er kennt ja die Regeln. Aber ich respektiere seine Einstellung, die er in dieser Richtung dargestellt hat - ist wohl eine Sache der Karteneinschätzung, aber da gibts auch widerlegende Aussagen. Letztlich - ein Tunierbericht muss her!
 
  #2Thomas Hermenau — *Hand heb*
Den Turnierbericht mag ich auch haben.
Ich kenne auch einige Leute denen das Ergebnis egal ist, hauptsache sie haben Spaß am Magic und ich bin froh da es auch solche Leute gibt. Die machen nicht den 0-2 drop sondern spielen halt durch bis zum 0-9 wenns sein muss.. und das verdient sehr viel Respekt. It smells like teen spirit ^^
 
  #3Sebastian Schulze — *meld*
also da kann mir jeder sagen was er will, ich finde den mann absolut cool und bewundere seine einstellung zum spiel. ich hab auch den eindruck dass er ein bessres rating haben könnte, wenn er wollte. Allerdings respektiere ich seine Entscheidung nur die dicken grünen männer zu spielen.

Mfg
 
  #4Wadim Reimche — Bericht
Ja ich wäre auch sehr interessiert.
 
  #5Daniel Käser — Her mit dem Bericht ^^
Jo, ich wär natürlich auch an einem Tunrnierbericht interessiert...

Finde Christophers Einstellung zu Magic ist mal eine gute Alternative zu der "Gewinnen-um-jeden-Preis" Einstellung gewisser anderer Spieler, die beim kleinsten Detail immer gleich den Judge rufen und mit Beleidigungen um sich werfen. Und wenn sie dann mal ein Spiel verlieren können sich die Umstehenden 50h lang ihr gemeckere anhören... Von dem her ist es doch ganz gut dass es immer noch Spieler gibt, die WIRKLICH just4fun spielen, denen Sieg oder Niederlage vollkommen gleichgültig ist, hauptsache das Spiel war gut....
 
  #6Martin Helbig — ICH WILL AUCH DEN BERICHT!!!
Es haben ja schon alle ihren Beifall verkündet, darum schließe ich mich an. Coole Einstellung. Ich hoffe, dass dir die Pto Tour nicht versagt bleibt. Also als Judge versteht sich :)
 
  #7Huy Dinh — Hab mal gegen ihn verloren :-)
War zwar nur so das Warmup-Match vor 'nem FNM, aber wenn Christopher gewinnen will, dann tut er's auch -- manchmal, zumindest. Er hat's eben drauf.

Ein Turnierbericht waer cool, aber dann eins, wo auch ein real win dabei ist. Diese vereinzelten Siege sind ja gerade der Kult, finde ich
 
  #8Niclas Mehsner
Ein Bericht wäre echt super!
vielleicht noch mit details von den einzelnen spielen...
 
  #9Christopher Eucken — Turnierbericht
Na denn werd ich mal nach Potsdam donnern und dort 'n Turnierchen spielen. Die Berichte aus anderen Regionals erzählen was von so 150 bis 200 Spielern
(~9 Runden )
In Berlin gibts am Sonntag sowas auch aber... da bin ich Judge
Das gibt dann einen Bericht mit Deckliste (auf das Deck freu ich mich richtig hart^^), und in die Runden unterteilt.

VIele Grüsse und bis in Potsdam
Christopher
 

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